„Witzangebot“ sorgt für Ärger: BVB und Köln im Transfer-Zoff
Der mögliche Wechsel von Said El Mala zu Borussia Dortmund sorgt offenbar für erhebliche Spannungen zwischen dem BVB und dem 1. FC Köln. Nach Informationen von „Sky Sport“ haben die Dortmunder bereits ein offizielles Angebot für den 19 Jahre alten Offensivspieler abgegeben – dieses kam bei den Kölner Verantwortlichen jedoch alles andere als gut an. Köln blockt den BVB ab Dem Bericht zufolge bewerteten die FC-Bosse die Offerte als „Witzangebot“. Die garantierte Ablösesumme sowie realistisch erreichbare Bonuszahlungen sollen sich auf etwas mehr als 30 Millionen Euro belaufen haben und damit deutlich unter der Kölner Forderung von 50 Millionen Euro liegen. Während Borussia Dortmund das Angebot intern als marktgerecht einschätzt, fühlen sich die Rheinländer durch die Zusammensetzung der Offerte und deren Übermittlung irritiert. Besonders für Unverständnis sollen die angebotenen Bonusregelungen gesorgt haben. Zusätzliche Millionen hätten demnach nur fließen sollen, wenn El Mala in der kommenden Bundesliga-Saison sowohl zum Spieler der Saison als auch zum Torschützenkönig gewählt wird. Darüber hinaus wäre eine weitere Zahlung erst bei einer Nominierung für den Ballon d'Or fällig geworden – Szenarien, die in Köln als unrealistisch angesehen werden. Die Fronten zwischen beiden Vereinen sollen inzwischen verhärtet sein. Aus dem Umfeld des 1. FC Köln heißt es laut Informationen von „Sky“, dass Geschäftsführer Sport Thomas Kessler und Kaderplaner Tim Steidten derzeit keine weiteren Angebote der Dortmunder anhören und El Mala „auf keinen Fall“ an den Bundesliga-Konkurrenten verkaufen wollen. Der BVB selbst wollte sich zu den Vorgängen nicht äußern. Sportdirektor Ole Book erklärte vor dem Testspiel gegen Fortuna Düsseldorf (1:2) lediglich: „Er ist kein Spieler von Borussia Dortmund.“ Zukunft von Said El Mala bleibt offen