DAX -1,18 % 26.128,36 Pkt 18:00:00 MDAX -1,92 % 31.839,83 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,95 % 6.468,17 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,72 % 53.343,40 Pkt 22:40:06 S&P 500 -1,21 % 7.691,76 Pkt 22:38:24 Nasdaq -1,64 % 26.289,71 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,57 % 65.724,25 Pkt 04:35:03 Gold -0,19 % 4.409,50 USD 04:45:14 Silber -4,59 % 63,09 USD 04:44:43 Brent +0,79 % 91,59 USD 04:45:06 WTI +0,25 % 84,71 USD 04:45:11 Bitcoin -0,60 % 64.293,08 USD 04:55:14 EUR/USD +0,02 % 1,15850 USD 04:54:57 EUR/GBP +0,07 % 0,85540 GBP 04:55:16 EUR/CHF +0,11 % 0,93990 CHF 04:55:16 EUR/JPY +0,02 % 184,561 JPY 04:55:16

WM 2026: Abgezockte Schweizer lassen Algerien keine Chance

Sport

"Am Ende geht es in einem K.o.-Spiel nicht darum wie man spielt, sondern dass man weiterkommt, und das ist uns heute gelungen. Wir sind sehr glücklich", sagte Granit Xhaka, der sein 150. Länderspiel absolvierte, nach dem Sieg. "Ich hoffe, dass wir im Turnier noch weit kommen werden", fügte Johan Manzambi hinzu. "Wir haben eine gute Qualität und die haben wir heute auch gezeigt." Es hatte nur wenige Minuten gedauert, da zeigte eben jener Manzambi, dass er in herausragender Form ist. Der Schweizer Shootingstar vom SC Freiburg setzte in der 10. Minute zu einem unwiderstehlichen Solo an, ließ den eigentlich gut positionierten Aissa Mandi ganz alt aussehen, spitzelte den Ball in die Mitte zu Embolo, der im Anschluss den Ball aus wenigen Metern nur noch über die Linie bugsieren musste zum Schweizer Führungstreffer. Ausgeglichene Partie bis zur Pause Fünf Minuten später dann hätte Manzambi beinahe das 2:0 vorbereitet, seine Kollegen um Ndoye verkomplizierten den Angriff im Anschluss aber unnötigerweise. Und die Algerier? Die waren zu diesem Zeitpunkt besser im Spiel, als es die ersten Zeilen dieses Berichtes vermuten lassen. Schon in der sechsten Minute hatte Houssem Aouar nach einem stringent vorgetragenen Angriff im Sechzehner eine gute Abschlusschance, traf den Ball aber nicht richtig. Die Schweiz hatte im Anschluss zwar leichte Feldvorteile, dennoch war die erste Hälfte relativ ausgeglichen. Das bedeutete gleichzeitig aber auch, dass die Partie auf spielerisch ansprechendem Niveau zur Halbzeit hin etwas abflachte. Erst in der Nachspielzeit wurde Algerien noch einmal gefährlich, der Leverkusener Ibrahim Maza verfehlte bei seinem verunglückten Schuss aus etwa zehn Metern das Tor des Dortmunders Gregor Kobel jedoch deutlich. Ndoye trifft kurz nach Wiederanpfiff Ähnlich schlecht, wie die erste Hälfte für die Nordafrikaner begonnen hatte, begann auch der zweite Abschnitt. Nur dass die Kugel dieses Mal noch früher im Tor von Luca Zidane lag. Nach einem einfachen Ballverlust wenige Meter vor dem eigenen Tor ging es ganz schnell, bis Ndoye frei zum Abschluss kommen durfte - 2:0 (46.). Es war ein Wirkungstreffer und die frühe Vorentscheidung in diesem Sechzehntelfinale. Algerien wollte in Person von Riyad Mahrez zwar direkt antworten, sein Schuss wurde aber abgeblockt (48.). Es war ein Angriff mit Symbolcharakter: Algerien zeigte durchaus gute Ansätze, mit der Cleverness und Abgezocktheit der Schweizer konnten Farès Chaibi und Co. an diesem Abend aber nicht mithalten. Die Eidgenossen verlegten sich im Anschluss verständlicherweise auf die Defensive und hielten die Nordafrikaner mit relativ einfachen Mitteln vom eigenen Tor fern. Achtelfinal-Gegner wird noch ermittelt So plätscherte die Partie dem Ende entgegen. Die Schweiz musste nicht mehr, Algerien konnte nicht mehr. Die Eidgenossen hatten sogar die beste Chance der Schlussphase. Der eingewechselte Fabian Rieder brachte aber das Kunststück fertig, frei vor dem Kasten den Ball aus vier Metern nicht im Tor unterzubringen (82.). Eine Szene für Pleiten, Pech und Pannen, die für den Ausgang der Partie aber irrelevant war. Der Achtelfinal-Gegner der Schweiz wird beim letzten Sechzehntelfinal-Spiel am Samstag (3.30 Uhr) ermittelt, wenn Kolumbien auf Ghana trifft.

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