DAX -0,56 % 25.983,04 Pkt 18:00:00 MDAX -0,39 % 31.715,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,35 % 6.422,06 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,08 % 52.769,52 Pkt 21:58:16 S&P 500 -0,66 % 7.641,07 Pkt 21:58:13 Nasdaq -0,88 % 26.059,49 Pkt 21:58:16 Nikkei +1,36 % 66.216,79 Pkt 08:45:03 Gold +2,06 % 4.582,10 USD 21:48:04 Silber +3,71 % 68,18 USD 21:47:50 Brent +2,11 % 93,55 USD 21:48:05 WTI +0,93 % 86,63 USD 21:48:11 Bitcoin +4,86 % 72.629,61 USD 21:58:08 EUR/USD +0,88 % 1,16810 USD 21:57:53 EUR/GBP +0,19 % 0,85680 GBP 21:58:17 EUR/CHF -0,57 % 0,93480 CHF 21:58:16 EUR/JPY +0,61 % 185,818 JPY 21:58:17

WM 2026: Ärger und Verwirrung um die Anstoßzeit bei Mexiko gegen England

Sport

Für 2 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit war das Achtelfinale zwischen Mexiko und England angesetzt - und zu dieser Zeit findet es wohl auch statt. Vorher hatten mexikanische und britische Medien von einer möglichen Verlegung des Spiels berichtet. Statt 18 Uhr Ortszeit sollte es sechs Stunden früher um 12 Uhr mittags stattfinden. Der angebliche Grund: Bedenken wegen des Wetters. Es entstanden Stunden der Ungewissheit über den Anstoß, bis am Ende alles so blieb, wie es war. Doch die Diskussion an sich sorgte für Unmut. Wetter ein möglicher Grund für den Verlegungsplan Am Freitag lief die Diskussion, und am Freitag fiel Mexiko-City für den geplanten Anstoß in einer Risikobewertung der FIFA in Stufe 2 von 4, wonach Beeinträchtigungen durch das Wetter zwar möglich seien, aber "die Auswirkungen sich in Grenzen halten dürften". Es geht um mögliche Gewitter. Mittlerweile hat die FIFA Stufe 3 ausgerufen. Der Grund für die Diskussion am Freitag um den Anstoß bei Mexiko gegen England war jedoch möglicherweise ein anderer als das Wetter, wie die britischen Medien "Sky" und "The Athletic" berichten. Bei Mexikos Sieg gegen Ecuador wurden drei Menschen erdrückt Vier Tote gab es nach Mexikos Sieg über Ecuador im Sechzehntelfinale. Die Ursachen waren unterschiedlich: Ein Mann wurde totgeprügelt, nachdem er ein Auto in eine Menschenmenge gelenkt hatte. Relevanter für die Termindiskussion war, dass drei Menschen in einer Menschenmenge erdrückt wurden. Eine 19-jährige Frau, ein 44-jähriger Mann und eine 48-jährige Frau waren die Opfer. Präsidentin Claudia Sheinbaum appellierte an Fans, "verantwortungsbewusst zu feiern". Auf Plätzen und Straßen gilt ein Alkoholverbot. Das Spiel gegen England wird ebenfalls große Menschenmengen bewegen. Ein früherer Anstoß hätte es den Behörden bei Tageslicht möglicherweise leichter gemacht, auf gefährliche Situationen zu reagieren. Doch warum kommt dieses Thema erst zwei Tage vor dem Spiel auf, wenn die Vorfälle vier Tage alt sind? Kurzfristige Änderungen sind normalerweise nicht vorgesehen. Dass die Diskussionen stattfanden, spricht dafür, dass die Bedenken sehr ernst genommen werden. Erst später teilte die FIFA laut "The Athletic" mit: Sie habe keine Bedenken gegen den Spieltermin. Die FIFA bestätigte die Gespräche über die Verlegung aber nie und hinterließ damit vor allem Verwirrung und Ärger. Mexikos Trainer: "Ja, ich bin ziemlich wütend" Mexikos Trainer Javier Aguirre zeigte sich zwischenzeitlich über die vermeintliche Änderung verärgert. "Das ist wie ein Schlag in die Magengrube, wir müssten die ganze Vorbereitung ändern", sagte Aguirre bei "Radio Formula". Alle Planungen in Sachen Essen, Schlaf und Physiotherapie müsse man überdenken. 60 Menschen würden am Erfolg der 26 Spieler arbeiten. "Ich kann Gründe und Argumente verstehen", sagte Aguiree "Aber sie haben mich nicht angesprochen. Und ja, ich bin ziemlich wütend." Rund 48 Stunden vor Anpfiff stand fest, dass das Spiel seinen Termin behält. In England wurde Pubs erlaubt, länger geöffnet zu bleiben, um das Spiel zu zeigen - auch ihre Planungen bleiben nun die alten.

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