WM 2026: Chelsea löscht Fernández-Beitrag nach massiver Fan-Kritik
"Bezug zur Realität verloren" Englischer Verein löscht Post nach WM-Halbfinale Von t-online, KS Aktualisiert am 16.07.2026 - 11:24 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Ein Profi des FC Chelsea leitet mit seinem Treffer den Einzug Argentiniens ins WM-Finale ein. Der Klub feiert ihn dafür. Das Problem: Er traf ausgerechnet gegen England. Der FC Chelsea hat mit einem Social-Media-Beitrag seine eigenen Anhänger empört und massiv Kritik ausgelöst. Im WM-Halbfinale posteten die "Blues" nach dem 1:1-Ausgleich Argentiniens gegen England ein Foto, das ihren Mittelfeldspieler Enzo Fernández zeigte. Unter dem Bild stand lediglich dessen Name. Die Aktion stieß auf wenig Begeisterung. Viele Anhänger des englischen Vereins reagierten mit Unverständnis und Ärger, schließlich hatte Fernández gegen England getroffen. Zudem leitete sein Treffer das spätere Ausscheiden ein. Empfohlener externer Inhalt Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen X -Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren X -Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren. X-Inhalte immer anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen. "Im Ernst? Wir sind ein englischer Fußballverein. Schwache Leistung", schrieb etwa ein Nutzer. Ein anderer fragte: "Warum zum Teufel postet ihr das als englischer Verein, wenn er gegen England getroffen hat?" Die Kritik reichte von grundsätzlichem Unverständnis hin zu Vorwürfen: "Das beweist mal wieder, wie sehr ihr heutzutage den Bezug zur Realität verloren habt", hieß es in einem weiteren Kommentar. Der Klub hat den Post inzwischen wieder gelöscht. Angespanntes Verhältnis zwischen Fernández und Fans Die Beziehung zwischen einem Teil der Chelsea-Fans und Fernández gilt als angespannt. Der 25-Jährige wird mit einem möglichen Wechsel in Verbindung gebracht, in der Vergangenheit hatte Fernández öffentlich in Interviews Wechselabsichten angedeutet und mit einem Engagement in Spanien geliebäugelt. Chelsea reagierte im April daher mit einer vereinsinternen Sperre für zwei Spiele. Trotz der jüngsten Kontroversen und der heftigen Fan-Reaktion planen die "Blues" weiterhin mit dem Mittelfeldspieler, dessen Vertrag noch bis 2032 läuft. Trainer Xabi Alonso betonte zuletzt öffentlich, dass er Fernández auch in der kommenden Saison im Kader sehen möchte.