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WM 2026: England ringt Norwegen nieder - zeimal Bellingham - Nyland als tragischer Held

Sport

Patzer von Keeper Nyland besiegelt Norwegens WM-Aus So dauerte es bis zur 19. Minute, ehe sich die Engländer ihre erste Chance herausspielten: Bellingham sprang aber bei einer Hereingabe am Ball vorbei. Kurz darauf jagte Kane (29.) einen Freistoß aus sehr guter Position deutlich über das Tor. Dann aber brachten die Engländer ihren bis dahin sehr zögerlichen Gegner mit einem Fehler selbst ins Spiel: John Stones hätte im eigenen Strafraum fast den Ball verloren und Haaland somit eine Großchance geschenkt (33.). Haaland (35.) köpfte kurz darauf drüber, dann schoss Schjelderup den Ball sehenswert in den Winkel. Die Engländer beschwerten sich über ein vermeintliches Foul an Kane in der Entstehung. Dem norwegischen Kronprinzen Haakon war es egal - er jubelte an der Seite des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino ausgelassen. Dass Alexander Sörloth (39.) eine aussichtsreiche Konterchance leichtfertig vergab, rächte sich: Bellingham sorgte mit einer starken Einzelaktion für den Ausgleich. Diesmal protestierten die Norweger vergebens, weil der Ball kurz vorher die Aufhängung einer Sky-Cam berührt haben soll. Laut FIFA war dies aber nicht der Fall. Dann traf auch Kane - doch der Kapitän stand nach feinem Zuspiel von Bellingham im Abseits. Die zweite Halbzeit gehörte den Norwegern, die sich gleich drei Ecken nacheinander erspielten - und über das 2:1 jubelten. Doch Haaland hatte vor Torbjörn Lysaker Heggems Treffer (55.) seinen Gegenspieler umgestoßen, Schiedsrichter Clément Turpin verwehrte dem Treffer nach Sichtung der Videobilder die Anerkennung. Norwegen drängte weiter, traf durch Kristoffer Ajer (76.) die Latte. Die Engländer blieben im zweiten Durchgang ohne jeden Torschuss und retteten sich in die Verlängerung. Dort schlug Bellingham nach einem Patzer des zuvor so starken Keepers Nyland mit einem Abstauber eiskalt zu. Wenig später bekam England einen Foulelfmeter zugesprochen, den Turpin nach Ansicht der TV-Bilder aber zurücknahm. Zu Beginn der letzten 15 Minuten musste Haaland völlig erschöpft vom Feld und musste tatenlos zusehen, wie sein Team vergeblich kämpfte.

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