WM 2026: Fifa-Boss Gianni Infantino flog im Privatjet zweimal um die Welt
Newsblog zur WM 2026 Im Privatjet: Fifa-Boss Infantino flog zweimal um die Welt Aktualisiert am 18.07.2026 - 19:43 UhrLesedauer: 16 Min. Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada läuft. Alle wichtigen News rund um das Turnier erfahren Sie hier. Vom 11. Juni bis zum 19. Juli steigt in den USA, Mexiko und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. Mit dem Newsblog von t-online verpassen Sie keine wichtige Nachricht rund um die WM 2026. Samstag, 18. Juli Im Privatjet: Fifa-Boss Infantino flog zweimal um die Welt Gianni Infantino ist bei der Fußball-WM in Nordamerika zweimal um die Welt geflogen. Nach Berechnungen des "Spiegel" legte der Präsident des Weltverbands Fifa in einem Privatjet während der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada bis vor dem Finalwochenende insgesamt 93.524 Kilometer zurück – und umrundete damit mehr als zweimal die Erde. Das gehe aus den Daten von Flightradar24 hervor, berichtete das Magazin. Dabei wurden zwei Langstreckenflüge nach Doha und zurück nicht berücksichtigt, mit denen Infantino einen Kondolenzbesuch in Katar nach dem Tod des ehemaligen Emirs Hamad bin Chalifa Al Thani, der die WM 2022 ins Land geholt hatte, absolvierte. Auch ohne diesen "Abstecher" habe der Privatjet insgesamt knapp 813 Tonnen CO2 ausgestoßen. Doch Infantino war damit nicht allein: Insgesamt sei die Zahl der Flüge mit Privatjets während der WM deutlich angestiegen, berichtete der "Spiegel". Schon vor dem Turnierbeginn hatte die Firma WingX, ein Datenlieferant für die Privatjetindustrie, 73.200 zusätzliche Flugbewegungen prognostiziert. "So etwas hat es in dieser Form noch nicht gegeben", sagte der Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt. Unter einer Bedingung: Cucurella kündigt Rücktritt an Er ist seit Jahren feste Größe und Leistungsträger in Spaniens Nationalmannschaft, stand bislang 31-mal für die "Furia roja" auf dem Platz, absolvierte bei dieser Fußball-WM alle bisherigen sieben Spiele. Doch das Finale am Sonntag gegen Argentinien könnte schon sein letzter Einsatz für sein Land sein (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online). Denn Abwehr-Star Marc Cucurella hat nun angekündigt: "Wenn ich die Weltmeisterschaft gewinne, trete ich aus der Nationalmannschaft zurück", sagte der 27-Jährige dem spanischen Fernsehsender Movistar+. Es ist nicht die erste Ankündigung, die Cucurella mit dem Gewinn des WM-Titels verbindet. Der Verteidiger, der in diesem Sommer für 55 Millionen Euro vom FC Chelsea zu Real Madrid gewechselt ist, gab schon vor Wochen bekannt, sich im Falle eines Finalsiegs das Gesicht von Nationaltrainer Luis de la Fuente tätowieren lassen zu wollen. Überraschung: Mexikos Präsidentin reist zum WM-Finale Auf Einladung von US-Präsident Donald Trump reist Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum überraschend zum WM-Finale in die USA. Sie habe sich entschlossen, dabei zu sein, da es sich um eine direkte Einladung des Präsidenten der Vereinigten Staaten gehandelt habe, erklärte die Staatschefin des Co-Gastgeberlandes. Auch Kanadas Premierminister Mark Carney werde dort sein, sagte sie vor Journalisten. Am 11. Juni hatte Sheinbaum dagegen darauf verzichtet, an der Eröffnungsfeier der WM im eigenen Land teilzunehmen. Damals hatte sie ihre Eintrittskarte für das Aztekenstadion an eine fußballbegeisterte indigene Frau weitergegeben. Mexiko, die USA und Kanada richten die Meisterschaft gemeinsam aus. Die Beziehungen zwischen Mexiko und den USA sind wegen Handels- und Sicherheitsfragen derzeit angespannt. Dies dürfte dazu geführt haben, dass Sheinbaum Trumps Einladung kurzfristig angenommen hat. Sheinbaum hat sich bisher nur einmal persönlich mit Trump getroffen, der seit eineinhalb Jahren wieder US-Präsident ist. Das war im Dezember bei der WM-Auslosung in Washington. Trump und Infantino schwärmen von der WM Donald Trump hat vor dem Finale der Fußball-WM in den höchsten Tönen von dem XXL-Turnier geschwärmt. "Dies war das erfolgreichste Sportereignis, vielleicht sogar der Weltgeschichte", sagte der US-Präsident am Freitag im Trump Tower in New York: "Ich dachte, wir seien kein Fußball-Land. Es stellte sich heraus, dass wir eines sind. Ich glaube, das wird so bleiben." Neben Trump stand Gianni Infantino, der Fifa-Präsident nutzte die Bühne für eine Lobrede. "Dies war und ist nicht nur die großartigste Weltmeisterschaft aller Zeiten. Es ist das großartigste menschliche, soziale und kulturelle Ereignis, das die Menschheit je erlebt und gesehen hat", sagte Infantino und wandte sich an Trump, der zwar "keine Komplimente" brauche, "aber diese Weltmeisterschaft wäre ohne Sie nicht so ein unglaublicher Erfolg gewesen". Loading... Loading... Loading...