WM 2026: FIFA-Regelhüter geben wohl VAR-Fehler zu - Argentinien profitierte
Die Weltmeisterschaft 2026 sorgt auch knapp eineinhalb Wochen nach dem Finale zwischen Spanien und Argentinien (1:0 n.V.) weiter für Diskussionen. Im Fokus steht dieses Mal die Viertelfinal-Partie zwischen der Schweiz und den Argentiniern. Beim Stand von 1:1 kassierte Ex-Bundesliga-Star Breel Embolo aufgrund einer Schwalbe seine zweite Gelbe Karte und musste den Platz verlassen. Gianni Infantino unter Druck: US-Abgeordneter fordert Offenlegung der Kontakte zur Regierung um Donald Trump Doch wie das "International Football Association Board" (IFAB), die offiziellen Regelhüter des internationalen Fußballs, nun zugab, hätte der Schweizer niemals vom Platz gestellt werden dürfen. Dies soll laut "The Athletic" aus einem Schreiben hervorgehen, in dem der Fall konkret behandelt wird. Doch warum hätte Embolo eigentlich auf dem Rasen bleiben müssen? Schiedsrichter Joao Pinheiro entschied während der Partie nach dem Zweikampf zwischen dem Schweizer und Leandro Paredes auf Freistoß für die "Eidgenossen" und Gelb für den Argentinien-Star. Argentinien vs. Schweiz: VAR hätte nicht eingreifen dürfen Video-Schiedsrichter Guillermo Pacheco griff in der Folge ein und schickte Pinheiro an den Bildschirm. Nach Ansicht der Bilder revidierte der Portugiese seine Meinung, nahm die Gelbe Karte von Paredes zurück und gab sie stattdessen Embolo, der somit nach seiner Schwalbe vom Platz flog. Doch weil es sich bei der ersten Entscheidung des Referees um eine Tatsachenentscheidung handelte, hätte der VAR gar nicht eingreifen dürfen. Dies hätte nur passieren dürfen, wenn es eine "Verwechslung des Spielers" gegeben und ein falscher Spieler eine gelbe oder rote Karte bekommen hätte - diese Regel wurde vor dem Turnier neu eingeführt. Da Paredes das Foul jedoch wirklich beging und bestraft wurde, lag eine solche nicht vor. Der VAR hätte sowohl vor als auch nach Einführung der neuen Regelung nicht eingreifen dürfen.