WM 2026: Hamann will Kimmich nicht mehr in der deutschen Nationalmannschaft
Mit Julian Nagelsmann (38) hat er schonungslos abgerechnet – jetzt ist die Mannschaft dran! Ex-Profi Didi Hamann (52) fordert nach dem peinlichen WM-Aus der deutschen Mannschaft personelle Konsequenzen. Dass der Bundestrainer gehen muss, hat er bereits unmissverständlich klargemacht. Aber auch im Kader muss es einen Umbruch und eine Verjüngung geben, so Hamann bei Sky. Der frühere Mittelfeldspieler (u.a. Bayern, Newcastle, Liverpool, Manchester City) sagt: „Wenn ich Sané, Kimmich, Goretzka sehe, da sollten wir jetzt einen Neuanfang machen. Mit Stiller und Bischof, die da vielleicht spielen können. Man muss jetzt einfach mit den Jungen spielen, weil wir uns das zu lange angesehen haben. Man muss wirklich einen Schnitt machen. Und wenn die Spieler nicht selbst zurücktreten, dann sollten wir es ihnen vielleicht nahelegen.“ Hamann legt Leroy Sané (30), Leon Goretzka (31) und sogar Joshua Kimmich (31) einen Rücktritt nahe! Der Bayern-Spieler und Kapitän der deutschen Nationalmannschaft hatte sich schon kurz nach der Niederlage gegen Paraguay (4:5 n.E.) kämpferisch gezeigt: „Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde, ist: aufgeben!“ Für Kimmich war es nach den beiden Vorrunden-Ausscheiden 2018 in Russland und 2022 in Katar die dritte große WM-Enttäuschung. Hamann fordert allerdings, dass jetzt jüngere Spieler wie Angelo Stiller (25) vom VfB Stuttgart und Bayerns Toms Bischof (21) aufgebaut werden. Er bringt zudem Chris Führich (28/VfB Stuttgart), Said El Mala (19/1. FC Köln) und Kevin Schade (24/Brentford City) ins Spiel, „die alle Form hatten, die hat man zuhause gelassen“ – auch dafür müsse Nagelsmann die Verantwortung übernehmen: „Da musst du jetzt auch die Konsequenzen tragen als Bundestrainer.“