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WM 2026 im Liveblog: Hose hochkrempeln als Geheimcode?

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Mathew Ryan hätte zum Helden werden können, doch die Zockerei seines Trainers geriet zum Flop. Viermal flog der kurz zuvor eingewechselte Torwart-Routinier der Australier vergeblich in die Ecken - und so stand der späte und überraschende Torwart-Wechsel nach dem bitteren WM-Aus der Socceroos im Mittelpunkt der Diskussionen. Die Auswechslung von Patrick Beach für Ryan (34) in der 119. Minute werde "als einer der umstrittensten taktischen Fehlgriffe in die australische Fußballgeschichte eingehen", schrieb "The Sydney Morning Herald". Nationaltrainer Tony Popovic verteidigte seine Entscheidung. "Wir hatten einfach das Gefühl, dass Mats Erfahrung den Unterschied ausmachen würde. Am Ende hat es nicht funktioniert, aber nicht wegen einer Fehlentscheidung von Mat oder mangelndem Können. Sie haben einfach sehr gute Elfmeter geschossen." Ryan hatte in seiner Karriere zuvor zwölf von 69 Elfmetern gehalten, Beach nur einen von acht. "Ich habe es zur gleichen Zeit erfahren wie ihr", sagte Beach. "Offensichtlich gab es einen Plan, der ausgearbeitet worden war, von dem wir jedoch nichts wissen sollten." Cristiano Ronaldo macht es vor Freistößen regelmäßig, Declan Rice vor Ecken: Immer mehr Fußballer tragen ihre Hosen nicht nur besonders eng, sondern krempeln vor Standardsituationen auch ein Hosenbein hoch. Warum? "Das zeigt, dass er stark und kraftvoll wirken möchte. Dass er dabei seine Shorts hochzieht und seine unglaublichen Oberschenkelmuskeln zur Schau stellen kann, spielt dabei wahrscheinlich auch eine Rolle", sagte Rob Warner, ehemaliger Designleiter bei Puma, dem Portal "The Athletic". Daneben kursiert noch eine andere Theorie: Das hochgekrempelte Hosenbein könnte als geheimer Code für die Mitspieler dienen. Hebt Rice vor einer Ecke etwa das rechte Hosenbein hoch, könnte das bedeuten, dass der Ball auf den langen Pfosten geschlagen wird. Der 3:2-Kraftakt der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft nach Verlängerung in Miami gegen den krassen WM-Außenseiter Kap Verde verlangte aber auch dem achtmaligen Weltfußballer einiges ab. Über dem rechten Auge trug Messi auf der Stirn eine mächtige Beule davon. Der mittlerweile 39-Jährige war in der Nachspielzeit der 90 Minuten nach einer Attacke gestürzt. Er prallte dabei mit dem Kopf an das Knie seines Gegenspielers. Lange schnupperte Kap Verde an der größten WM-Sensation der Geschichte - am Ende scheiterte der Außenseiter gegen den Weltmeister nur knapp. Die Enttäuschung bei Torwartheld Vozinha und seinen Mitspielern wich aber schnell dem Stolz über das Erreichen des Sechzehntelfinals. "Das Volk von Kap Verde darf seinen Spielern dankbar sein. Sie haben unser Land auf der ganzen Welt würdig vertreten", sagte Nationaltrainer Pedro Leitao Brito: "Für uns fühlt sich das wie ein Sieg an." Mexikos Fußballer haben die Uhren, die ihnen ein amerikanischer Youtube-Star geschenkt hat, wieder zurückgegeben. Das teilte die Nationalmannschaft des WM-Mitgastgebers auf der Plattform X mit. Die Spieler hätten dies einvernehmlich beschlossen haben, hieß es. Stephen Deleonardis, bekannt als "Steve Will Do it", hatte die Mannschaft des WM-Mitgastgebers von Trainer Javier Aguirre mit Uhren einer weltbekannten Schweizer Luxusmarke beschenkt. Der Internet-Star, der dafür bekannt ist, auch mit seinem Reichtum zu protzen, war dafür extra ins WM-Camp im Süden von Mexiko-Stadt gekommen. Es habe sich "wie ein Lauffeuer verbreitet, die Fußballer hätten auch begeistert auf die Geschenke reagiert", schrieb "Récord" zunächst. Die WM-Organisatoren prüfen Medien zufolge, den Achtelfinal-Kracher bei der WM zwischen Mitgastgeber Mexiko und England um mehrere Stunden nach vorn zu verlegen. Hintergrund soll demnach die Sorge um die Folgen schwerer Gewitter sein, die für den Abend des Spiels vorhergesagt sind. Mexikanische Medien wollen erfahren haben, dass der Anstoß bereits am Sonntag um 12.00 Uhr Ortszeit (20.00 Uhr MESZ) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt erfolgen soll. Auch britische Medien berichteten über Gedankenspiele, den Anpfiff um sechs Stunden nach vorn zu verlegen. Der Weltverband FIFA bestätigte dies zunächst nicht. Der englische Verband erklärte kurz vor dem Abflug des Teams nach Mexiko, er wisse nichts von einer Verlegung. Zuletzt hatte die Sechzehntelfinal-Partie der Mexikaner gegen Ecuador wegen eines schweren Gewitters mit einer Stunde Verspätung begonnen. Nach den rassistischen Beleidigungen gegen einige Spieler der Nationalmannschaft hat der niederländische Verband nach eigenen Angaben Anzeige beim Generalstaatsanwalt der Niederlande erstattet. "Es ist leider nie möglich, lückenlos zu sein, jede rassistische Reaktion zu erkennen und zu sanktionieren, aber der KNVB ist sehr darum bemüht, ein ganz deutliches Signal zu senden: Es gibt Grenzen, und wer sie überschreitet, muss mit Konsequenzen rechnen", heißt es in einer Verbandsmitteilung. Das Oranje-Team war bei der Fußball-WM im Sechzehntelfinale im Elfmeterschießen an Marokko gescheitert. Dabei hatten Justin Kluivert, Quinten Timber und Crysencio Summerville verschossen und waren danach in den sozialen Medien zum Teil rassistisch beleidigt worden. Das Trio schloss deshalb die Kommentarfunktionen in den jeweiligen Accounts. Im Teamhotel der ägyptischen Mannschaft ist es vor dem WM-Sechzehntelfinale gegen Australien (Anstoß 20 Uhr, live im ZDF) zu einem kuriosen Zwischenfall gekommen. Videos in sozialen Medien zeigten Rangeleien und hitzige Wortwechsel zwischen Sicherheitskräften und Mitgliedern der ägyptischen WM-Delegation. Mittendrin: Ibrahim Hassan, Zwillingsbruder von Trainer Hossam Hassan. Wie Medien berichteten, hinderte ein Security-Mitarbeiter nach Angaben des ägyptischen Fußballverbandes ein Kind daran, ein Foto mit den Spielern zu machen. Ibrahim Hassan sei daraufhin eingeschritten, um das Kind zu schützen. Dabei sei es zu einer kurzen Auseinandersetzung mit dem Sicherheitspersonal gekommen. Die Polizei von Dallas bestätigte den Einsatz. Die Situation sei noch vor Ort geklärt worden und inzwischen erledigt, hieß es.

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