WM 2026 - Jude Bellingham reagiert genervt auf Kritik von Thomas Tuchel: "Haben versucht, ein positives Umfeld zu entwickeln"
Während ganz England jubelte, war Thomas Tuchel mächtig angefressen. Nachdem Jude Bellingham mit einem Doppelpack die Three Lions beim 2:1 nach Verlängerung gegen Norwegen sensationell ins WM-Halbfinale geschossen hatte, machte der deutsche Teammanager erst einmal seinem Ärger Luft. "Wir haben uns das Leben heute selbst sehr, sehr schwer gemacht", sagte Tuchel. Dass man unter den besten vier Mannschaften sei, sei "fantastisch", betonte er: "Es ist großartig, aber ich bin nicht zufrieden mit der Leistung." Das Engagement sei da, erklärte Tuchel, aber man habe "schlampig" und "nicht schnell genug" gespielt sowie "eine Menge technischer Fehler" gemacht - "wir hatten Glück heute", sagte Tuchel. Auf Nachfrage des Reporters, ob das eine Frage der Mentalität sei, antwortete der Coach aufgebracht: "Das hier ist pure Mentalität, wie können Sie jetzt nach der Mentalität fragen? Man könnte sie in Flaschen abfüllen und verkaufen." Riesen-Aufregung um England-Ausgleich! Hätte das Tor nicht zählen dürfen? Jude Bellingham von Tuchel-Aussagen genervt Angesprochen auf Tuchels klare Worte reagierte Bellingham sichtlich genervt. "Vielleicht. Aber vielleicht weiß er nicht, wie es ist, unter diesen Bedingungen gegen Erling Haaland, Ödegaard, Nusa, Sörloth zu spielen. Es ist nicht einfach, gegen dieses Team zu spielen", sagte der Doppelpacker. Bellingham warf Tuchel sogar indirekt vor, für schlechte Stimmung zu sorgen. "Wir haben versucht, ein positives Umfeld zu entwickeln und jetzt, wo wir unter den letzten vier Teams sind, sollten wir das genauso fortführen." Für seine Mitspieler hatte der Real-Star nur lobende Worte. "Ich kann gar nicht positiv genug von meinen Teamkollegen sprechen. Du gewinnst nicht jedes Spiel, indem du 1000 Pässe spielst. Manchmal musst du auch dreckig gewinnen. Das haben wir heute wieder geschafft."