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WM 2026 | Kane-Tore sorgen für Ärger in Wimbledon

Sport

Mit einem späten Doppelpack schoss Bayern-Superstar Harry Kane die englische Fußballnationalmannschaft am Mittwoch in das WM-Achtelfinale. Das sorgte auch auf dem Heiligen Rasen beim Tennis-Klassiker in Wimbledon für Trubel - ganz zum Ärger einiger Stars.

Alle zwei Jahre haben sie beim Tennisturnier in Wimbledon während einiger Matches mit ungewöhnlichen Störfeuern zu kämpfen - immer dann, wenn die englische Fußballnationalmannschaft parallel bei einer EM oder WM ebenfalls spielt. Das war auch am frühen Mittwochabend der Fall.

Als Harry Kane die Engländer im Spiel gegen Kongo in der 75. Minute zunächst zum 1:1 schoss und elf Minuten später zum 2:1 traf, brandete auf den Plätzen in Wimbledon jeweils großer Jubel auf. Besonders hoch war der Lautstärkepegel auf dem Centre Court und Court Nummer eins, wo mehrere Tausend Zuschauer ihre Euphorie nicht zurückhalten konnten.

"Ich dachte, der Jubel war für uns"

Kopfschüttelnd nahm das unter anderem French-Open-Siegerin Mirra Andreeva zur Kenntnis, die ihr Match gegen die Tschechin Barbora Krejčíková anschließend noch sensationell in drei Sätzen verlor.

Auf ihrer Pressekonferenz versicherte die Russin zwar, nicht von den Jubel-Rufen gestört worden zu sein, auf dem Platz wirkte das aber anders.

"Es hat mich nicht gestört", meinte Andreeva, die fragte: "War da ein Fußballspiel? Das wusste ich nicht."

Krejčíková zeigte sich unterdessen irritiert und sagte: "Ich dachte, es [der Jubel] war für uns. Ich habe gar nicht darüber nachgedacht, dass es offensichtlich ein Fußballspiel gab."

Superstar Novak Djokovic wurde auf die Jubel-Problematik während der Matches schon vor dem Wimbledon-Start angesprochen. Der Serbe wischte das Thema allerdings beiseite und erklärte, er sei es gewohnt, dass es in Wimbledon aus heiterem Himmel auch mal Fußball-Störfeuer von der Tribüne gebe.

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