DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

WM 2026: Lionel Messi vor neuntem Ballon d'Or? Nur ein Spanier kann ihn noch aufhalten - Kommentar nach Argentinien vs. England

Allgemein

Große Spieler entscheiden große Spiele. Gemessen an dieser alten Fußball-Weisheit haben sich spätestens im WM-Halbfinale ziemlich viele Kandidaten aus dem Rennen um den Titel des Ballon d'Or verabschiedet. Vorjahressieger Ousmane Dembele war ebenso wie Bayerns Superstar Michael Olise beim 0:2 der harmlosen Franzosen gegen Spanien praktisch unsichtbar. Kurioser Fund: Argentinien lacht über Pickford-Spickzettel Presse vernichtet Tuchel: "Staatsfeind Nummer eins" Kylian Mbappe war zwar stets bemüht, konnte der wichtigsten Partie des Jahres aber ähnlich wie in den entscheidenden Partien bei Real Madrid keinen Stempel aufdrücken. Das gleiche Schicksal erlitten die bei der WM zuvor so starken Harry Kane und Jude Bellingham, die beim bitteren 1:2 der Engländer gegen Argentinien weder für Torgefahr noch für Ordnung und Entlastung in der Schlussphase sorgen konnten. Andere Anwärter wie Vitinha, Nuno Mendes, Achraf Hakimi oder Vinicius Junior hatten sich schon früher aus dem Kreis der ernsthaften Favoriten verabschiedet, weil sie eben nie den Unterschied auf höchstem Niveau ausmachen konnten und ihre Teams auch deshalb bei der Endrunde vorzeitig ausschieden. So bleibt am Ende - mal wieder - fast nur noch einer übrig: Lionel Messi. Lionel Messi: Auch mit 39 Argentiniens großer Anführer Der Superstar zeigt vor allem dank seiner Spielintelligenz selbst mit 39 Jahren kaum Abnutzungserscheinungen, sondern ist und bleibt der große Anführer hinter Argentiniens hart erkämpftem, aber auch verdientem Finaleinzug. Messi war auch gegen England nach dem 0:1 der entscheidende Faktor als Antreiber seines zum wiederholten Mal am Boden liegenden Teams und sorgte als Spielmacher mit genialen Aktionen, wie zu seinen besten Zeiten, fast im Alleingang für die späte Wende. Pressestimmen zum Halbfinale Argentinien vs. England Der Kontrast zu seinem einstigen Gegenspieler Cristiano Ronaldo fiel daher umso stärker ins Auge. Denn während der Portugiese nur noch ein Schatten früherer Glanztage und somit ein Hemmschuh seiner Mannschaft ist, macht Messi Argentinien trotz seines Alters immer noch besser. Sollte der Kapitän den dreimaligen Weltmeister am Sonntag auch noch zur Titelverteidigung führen, gibt es trotz seines Alltags im Fußball-Vorruhestand der MLS keine stichhaltigen Argumente mehr gegen die neunte Auszeichnung als weltbester Fußballer. Auch nicht die starken Saisons auf Vereinsebene von Kane, Olise und Co. Die spielen im Schatten des alles überstahlenden FIFA-Turniers in WM-Jahren (leider) ohnehin nur eine untergeordnete Rolle.

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