DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,04 % 64.334,47 USD 10:30:32 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

WM 2026: Privater Sicherheitsdienst vereitelt Einbruch in Lamine Yamals Villa

Sport

Die katalanische Polizei bestätigte den Vorfall und teilte mit, Ermittlungen aufgenommen zu haben. Die Täter konnten unerkannt flüchten. Laut dem Bericht entdeckte ein Wachmann gegen vier Uhr morgens zwei Männer auf einer Grundstücksmauer des Anwesens. Das Haus in Esplugues de Llobregat gehörte früher Ex-Barcelona-Profi Gerard Piqué und Sängerin Shakira. Ermittler prüfen derzeit, ob der Vorfall mit weiteren Einbrüchen in der Umgebung zusammenhängt. Trotz des Finaleinzugs herrscht bei Spanien Sorge um Pedro Porro. Der Rechtsverteidiger musste beim 2:0-Halbfinalsieg gegen Frankreich nach seinem Traumtor zum zwischenzeitlichen 2:0 vorzeitig ausgewechselt werden. „Ich konnte nicht mehr und deshalb wurde ich ausgewechselt. Im Moment bin ich völlig erschöpft, muss ich mich ausruhen“, sagte Porro dem Sender TVE. Noch vor seinem offiziellen Amtsantritt als Bundestrainer zieht Lothar Matthäus einen großen Vergleich: Für den Rekordnationalspieler erinnert Jürgen Klopp in vielerlei Hinsicht an Franz Beckenbauer. „Was Beckenbauer und Klopp vor allem gemeinsam haben, ist ihre Ausstrahlung. Ihre internationale Strahlkraft“, schrieb Matthäus bei BILD. Der Weltmeister von 1990 sieht Parallelen auch im Umgang mit den Spielern. Beckenbauer habe den Respekt der Stars als Weltklassespieler genossen, Klopp genieße ihn durch seine Erfolge als Trainer. Zudem glaubt Matthäus, dass Klopp wie einst Beckenbauer auf ein starkes Trainerteam setzen werde. „Das wird bei Klopp nicht viel anders sein“, schrieb der 64-Jährige. Muss Gianni Infantino bei der nächsten Fifa-Wahl erstmals seit Jahren wieder um sein Amt kämpfen? Laut talkSPORT sollen innerhalb der Uefa zunehmend Stimmen laut werden, bei der Präsidentenwahl 2027 einen Gegenkandidaten zum Schweizer zu unterstützen. Als aussichtsreichster Kandidat gilt UEFA-Präsident Aleksander Čeferin. Nach dem Bericht will der Slowene jedoch an der Spitze des europäischen Verbands bleiben. Auch PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi soll in Europa viel Rückhalt genießen, eine Kandidatur aber derzeit ebenfalls nicht anstreben. Hintergrund der Überlegungen sind die zuletzt verschärften Spannungen zwischen Uefa und Fifa – insbesondere nach dem WM-Skandal um die aufgehobene Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun. Trotz der wachsenden Kritik gilt Infantino international weiter als Favorit, da zahlreiche Verbände aus Südamerika, Afrika und Asien ihn unterstützen sollen. Argentiniens Trainer Scaloni hat vor einer Vermischung des WM-Halbfinals gegen England mit dem Falkland-Krieg vor 44 Jahren gewarnt und forderte, Sportliches nicht mit Politischem zu vermischen. Ganz anders die Vize-Präsidentin seines Landes. „Wir spielen gegen die Piraten-Usurpatoren. Das ist kein Spiel wie jedes andere“, schrieb Victoria Villarruel auf X und kündigte an: „Ich werde nicht politisch korrekt sein oder mich zurückhalten. Gegen die Engländer geht es um mehr.“ Es ginge im Spiel darum, „den Eindringlingen die Stirn zu bieten“, schrieb die ultrarechte Politikerin weiter: „Hoch lebe Argentinien! Wir werden nämlich bis zum letzten Atemzug fordern, was uns gehört.“ Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Falkland-Inseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Bis heute weigert sich Großbritannien, über den Anspruch auf die sogenannten Malvinas zu verhandeln. Thomas Tuchel spielt gegen Argentinien nicht nur um den Einzug ins WM-Finale, sondern auch um eine hohe Prämie. Sollte der Engländer die Three Lions zum ersten WM-Titel seit 1966 führen, soll er laut britischen Medien rund drei Millionen Pfund (etwa 3,5 Millionen Euro) kassieren. Noch wichtiger dürfte für den Deutschen allerdings der sportliche Erfolg sein. Mit zwei weiteren Siegen würde Tuchel England zum Weltmeister machen und sich damit auf eine Stufe mit Sir Alf Ramsey stellen, der die Three Lions 1966 zum bislang einzigen WM-Titel geführt hatte. Nach anfänglicher Kritik wird Tuchel auf der Insel inzwischen gefeiert. Nach dem Viertelfinalsieg gegen Norwegen sangen die Fans: „Football’s coming home again, with Thomas Tuchel.“ Da Argentinien diesmal als Auswärtsteam angesetzt ist, kommt das Trikot erneut zum Einsatz. Spekulationen, er habe die FIFA um diese Farbwahl gebeten, wies Trainer Lionel Scaloni jedoch zurück. „Ich habe das blaue Trikot nicht verlangt“, sagte der Nationalcoach. Englands Trainer Thomas Tuchel zeigte Verständnis für den Aberglauben. Er erklärte, dass er in einer vergleichbaren Situation vermutlich genauso gehandelt hätte. Der Ball, mit dem Diego Armando Maradona 1986 Fußball-Geschichte schrieb, wird bald wieder versteigert. Mit dem Spielgerät hatte Maradona damals im WM-Viertelfinale beim 2:1 gegen England zuerst das Tor der „Hand Gottes“ und danach seinen Jahrhunderttreffer mit einem unfassbaren Solo aus der eigenen Hälfte heraus erzielt. „Dieser Ball war Zeuge der berühmtesten Kontroverse und des gefeiertsten Geniestreichs in der Geschichte des Fußballs“, schreibt das US-Auktionshaus Heritage Auctions aus Dallas und rechnet mit Geboten bis zu 10 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 8,8 Millionen Euro) und mehr. Der Bieter-Prozess soll am 31. Juli beginnen, die Auktion in der Zeit vom 21. bis 23. August stattfinden. Das Startgebot liegt bei 2,5 Millionen US-Dollar (2,2 Millionen Euro). 2022 war der Ball für umgerechnet 2,3 Millionen Euro bei einer Auktion in London versteigert worden. Für die Chance auf das erste englische Finale seit 1966 greift Trainer Thomas Tuchel womöglich in die taktische Mottenkiste. „Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, für ihn auf die gute alte Manndeckung zu setzen“, sagte der 52-Jährige über Argentiniens Lionel Messi. Der Superstar bringt Tuchel besonders ins Grübeln. „Jeder kennt die Räume, die er mag. Aber er sieht Dinge früher als anderer. Dann hat er die zwei Meter, die er für seinen unglaublichen linken Fuß braucht“, sagte Englands Nationaltrainer. Er habe aber einige Muster im Spiel der Argentinier ausgemacht. Messi hat bei dieser WM bereits acht Tore geschossen. „Es ist unglaublich, wie er das Team trägt“, befand Tuchel. „Er ist der Anführer und Schlüsselspieler dieser Mannschaft. Man kann sehen, dass das Team schon lange zusammen ist und viel Turniererfahrung hat.“ Mit einer ungewöhnlichen Ankündigung stimmt der Fahrdienstvermittler Uber in Argentinien seine Kunden auf das Halbfinale gegen England ein: „Wir möchten darauf hinweisen, dass es an diesem Tag erlaubt sein wird, im Uber zu springen, denn wer nicht springt ... ihr wisst schon.“ Hintergrund ist der bei argentinischen Fußballfans beliebte Gesang „Él que no salta es un inglés“ – auf Deutsch: „Wer nicht springt, ist ein Engländer“. Der Schlachtruf stammt bereits aus der Zeit des Falklandkrieges zwischen den beiden Ländern im Jahr 1982, als zahlreiche Menschen auf der Plaza de Mayo in Buenos Aires gegen das Vereinigte Königreich demonstrierten. Bei der Zieleingabe müssen die Kunden nach dem Willen des Unternehmens allerdings aufpassen: „Am Mittwoch wird es nicht möglich sein, innerhalb Argentiniens zu Zielen zu reisen, deren Namen Wörter wie ‚englisch‘, ‚britisch‘ oder ähnliche Begriffe beinhalten, die auf dieses bestimmte Land hinweisen.“ Spaniens Pedro Porro hat sein Tor gegen Frankreich seinem kleinen Sohn gewidmet. Er habe direkt an ihn gedacht, sagte der 26-Jährige nach Treffer zum 2:0-Endstand. „Er konnte leider nicht hier sein, weil es ihm nicht gut geht und er Fieber hat.“ Pedro Porro setzte sich nach seinem Tor mit erhobener rechter Faust auf den Rasen. Genauso hatte der Außenverteidiger von Tottenham Hotspur auch schon sein Tor beim 3:0 der Spanier im Sechzehntelfinale gegen Österreich bejubelt. Damals hatte er in den sozialen Medien auch noch ein Foto veröffentlicht, das den Sohn ebenfalls mit erhobenem Arm und einem Fußball vor sich zeigt. „Das war ein Moment voller gemischter Gefühle, weil er nicht dabei sein konnte“, sagte der Defensivmann, als er nach dem Tor gegen Frankreich über seinen rund zehn Monate alten Sohn sprach. „Ich wollte es ihm widmen und hoffe, dass es ihm inzwischen schon etwas besser geht.“ Spaniens König Felipe VI. hat mit seiner Familie den Finaleinzug der spanischen Nationalmannschaft bejubelt. „Ihr habt erneut gezeigt, warum ihr eine der großen Nationalmannschaften der Welt seid. Nun, mit einem ganzen Land an eurer Seite, kommt der Moment, um den Titel zu kämpfen“, hieß es auf dem offiziellen Account des Königshauses bei X. „Danke, dass Ihr uns diesen Weg habt genießen lassen. Los geht’s.“ Nach der Partie verriet Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, dass Felipe zu nächtlicher Stunde in Europa noch gratuliert habe. „Es macht uns so stolz, dass unser König uns angerufen hat und wir den Leuten in den Straßen so eine Freude bereiten konnten“, sagte de la Fuente im texanischen Arlington. Frankreichs Staatsoberhaupt Emmanuel Macron war hingegen nach der Niederlage am Nationalfeiertag als Tröster gefordert. Macron gratulierte zunächst Spanien, fand dann auf der Plattform X mitfühlende Worte an die Équipe Tricolore: „Danke an die Bleus, dass sie unsere Farben mit Engagement getragen haben. Die Niederlage heute Abend ist schwer zu verkraften, aber dieses Team ist jung und voller Zukunft.“ Spaniens Kontroll-Profis haben Frankreichs Offensiv-Künstler gnadenlos ausgebremst und erstmals seit 16 Jahren wieder das Finale einer Fußball-WM erreicht. Der Europameister setzte sich im Halbfinale verdient mit 2:0 (1:0) durch und steht als erstes Team im Endspiel von East Rutherford. Mikel Oyarzabal in der 22. Minute per Foulelfmeter und Pedro Porro (58.) erzielten vor 70.176 Zuschauern im überraschend nicht ausverkauften Stadion in Arlington die Tore. Die britische Menschenrechtsorganisation FairSquare hat nach eigenen Angaben gegen Fifa-Präsident Gianni Infantino eine Beschwerde beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eingelegt. Sie wirft dem mächtigsten Funktionär des Fußball-Weltverbands vor, wiederholt gegen die IOC-Regeln zur politischen Neutralität verstoßen zu haben. Der Hauptvorwurf: Infantino soll US-Präsident Donald Trump seine politische Unterstützung angeboten haben. Insgesamt gebe es fünf eindeutige Verstöße, für die es auch „überzeugende Beweise“ gebe, teilte FairSquare mit. Hintergrund ist unter anderem die aufgehobene Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun, der trotz seiner Roten Karte im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina nicht für das Achtelfinale gegen Belgien aussetzen musste. Das hatte für Empörung in der Fußballwelt gesorgt.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren