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WM 2026: Schiri-Boss Collina äußert sich nach Fifa-Skandal - „Werden nicht beeinflusst“

Sport

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Jetzt meldet sich Pierluigi Collina (66) zu Wort. Die Schiri-Legende ist seit 2017 Fifa-Schiedsrichterchef und wehrt sich gegen die Vorwürfe, dass die Entscheidungen der Referees bei der laufenden Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada beeinflusst würden.

Vor allem die Ägypter hatten sich nach der Achtelfinal-Niederlage gegen Argentinien (2:3) über die Leistung von Spielleiter François Letexier (37) beschwert und behauptet, dass die WM zugunsten Argentiniens manipuliert sei.

Collina: „Natürlich wird eine konstruktive Diskussion über Entscheidungen immer Teil des Fußballs sein, aber unbegründete Anschuldigungen haben in unserem Sport keinen Platz. Niemand darf die Integrität der Spieloffiziellen der Fifa-Weltmeisterschaft in Frage stellen. Wenn so etwas geschieht, kann dies Reaktionen hervorrufen, die zu Drohungen gegen sie und ihre Familien führen. Das ist nicht richtig.“

Collina: Infantino kann Schiris nicht beeinflussen

Der Italiener sagt zudem, dass auch Fifa-Boss Gianni Infantino (56) die Entscheidungen und Leistungen der Schiedsrichter beim Turnier nicht beeinflussen kann. Der Verbandspräsident geriet zuletzt ebenfalls in die Kritik, nachdem die Fifa die Rot-Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun (25) für das Achtelfinale gegen Belgien aufgehoben hatte.

Collina, der während seiner Laufbahn sechsmal zum Weltschiedsrichter des Jahres gewählt wurde: „Ebenso kann niemand behaupten, dass die Fifa-Schiedsrichterabteilung von irgendjemandem beeinflusst werden kann, nicht einmal vom Fifa-Präsidenten (Infantino, Anm. d. Red.).“

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