DAX +0,15 % 26.338,61 Pkt 18:00:00 MDAX +0,29 % 32.356,98 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,14 % 6.530,45 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,71 % 53.459,78 Pkt 22:42:57 S&P 500 -0,69 % 7.745,06 Pkt 22:42:27 Nasdaq -0,59 % 26.644,91 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,12 % 67.752,19 Pkt 07:06:00 Gold +0,67 % 4.447,20 USD 07:11:05 Silber -1,39 % 65,20 USD 07:10:45 Brent +0,69 % 91,50 USD 07:07:02 WTI +0,84 % 85,21 USD 07:11:08 Bitcoin -0,48 % 64.178,41 USD 07:21:05 EUR/USD 0,00 % 1,15740 USD 07:20:57 EUR/GBP +0,05 % 0,85480 GBP 07:21:12 EUR/CHF -0,13 % 0,93930 CHF 07:21:11 EUR/JPY +0,27 % 184,780 JPY 07:21:12

WM 2026: So könnte das DFB-Team künftig aussehen

Sport

Nach dem WM-Desaster der deutschen Nationalmannschaft ist klar: Es wird einen Umbruch geben. Mal wieder. Wenn Anfang September der Kader für die kommenden Partien in der Nations League bekanntgegeben wird, dürfte sich dieser vermutlich stark vom DFB-Aufgebot für die WM in den USA, Kanada und Mexiko unterscheiden. Maßgeblich werden die Personalfragen natürlich davon abhängen, wer dann Bundestrainer ist. Ob immer noch Julian Nagelsmann, Jürgen Klopp oder "Mister X". Doch welche Spieler kommen überhaupt künftig in Frage? Wer bleibt an Bord, wer hört auf, welche hoffnungsvollen Talente könnten nachrücken? Sportschau.de hat einen Blick auf die möglichen Kandidaten für die EM 2028 und perspektivisch auch auf die für die WM 2030 geworfen. Wer hat keine Zukunft mehr im DFB-Team? Manuel Neuer (40 Jahre) hat nach dem Ausscheiden gegen Paraguay bereits sein endgültiges Karriereende in der Nationalmannschaft bekanntgegeben. Auch sein Torwart-Kollege Oliver Baumann (36), Pascal Groß (35), Antonio Rüdiger (33) und Leon Goretzka (31) dürften eher keine Zukunft im DFB-Team haben. Joshua Kimmich hat, wenn er auf seiner angestammten Position spielt, trotz seiner 31 Jahre weiterhin das Potenzial auf internationalem Spitzenniveau zu performen. Allerdings gilt der DFB-Spielführer nach zahlreichen enttäuschenden Turnieren ein wenig als "Kapitän der Generation gar Nix". Ein radikaler Neuanfang der Nationalmannschaft mit mittel- bis langfristigem Fokus könnte dementsprechend ohne Kimmich stattfinden. Das gleiche gilt für Serge Gnabry (30). Der Angreifer kann an guten Tagen Weltklasse sein, leider sind diese Tage gerade im Nationalteam zu selten. Dazu kommt seine Verletzungsanfälligkeit. Nach einem Ausriss der Adduktoren verpasste der Offensivspieler auch die WM 2026. Ein Streitfall ist ebenfalls Leroy Sané (30). Der Offensivspieler hat eine enttäuschende WM 2026 hinter sich, er konnte das von Bundestrainer Nagelsmann in ihn gesetzte Vertrauen nicht rechtfertigen. Sané ist immer für Highlights gut, zeigt aber auf Strecke deutlich zu wenig und spielt in der türkischen Liga. Der Flügelspieler wäre wohl nur mit Topleistungen in der Champions League auch künftig Teil des Nationalteams. Jonas Urbig (22) hat bereits bei Bayern München bewiesen, dass er Neuer beerben kann. Er war als Trainingstorhüter bei der WM 2026 mit dabei, der Ex-Kölner gilt als Mann der Zukunft. Noah Atubolus (24) Zukunft ist ungeklärt, weil sein Klub SC Freiburg für die kommende Saison Mio Backhaus (22) als neue Nummer eins verpflichtet hat. Sowohl Atubolu als auch Backhaus sind ebenfalls heiße Kandidaten für die künftige Nationalmannschaft. Auch Alexander Nübel (29) muss erstmal einen Klub finden, nachdem sein Leihvertrag beim VfB Stuttgart ausgelaufen ist und sein eigentlicher Verein Bayern München keine Verwendung für ihn hat. Prognose: Nübel wird es schwer haben, in Zukunft Teil des DFB-Teams zu sein. Das gleiche gilt für Marc-André ter Stegen (34). Der einstige Weltklasse-Keeper hat aufgrund mehrerer langwieriger Verletzungen seinen Stammplatz beim FC Barcelona verloren. So könnte die Abwehr künftig aussehen Nico Schlotterbeck (26), für den die WM 2026 aufgrund einer Verletzung vorzeitig beendet war, und Jonathan Tah (30) dürften auch bei der EM 2028 die deutsche Innenverteidigung bilden, sofern sie verletzungsfrei bleiben. Malick Thiaw (24) bleibt wie Waldemar Anton (29) hintendran in Lauerstellung, Yann Aurel Bisseck (25) könnte künftig ebenso eine wertvolle Alternative fürs Zentrum darstellen wie Jeff Chabot (28), der mit seiner Körperlichkeit und Zweikampfstärke gut ins DFB-Team passen könnte. Auf der Linksverteidigerposition bleibt alles beim Alten. Nathaniel Brown (23) sollte nach seinen Leistungen bei der WM 2026 gesetzt sein, David Raum (28) bleibt erster Herausforderer. Maximilian Mittelstädt (29), der das aktuelle Turnier ebenfalls knapp verpasst hat, lauert dahinter auf seine Chance. Rechts hinten ist die Auswahl nicht so üppig, was die Nationalmannschaft bei der aktuellen WM schmerzhaft zu spüren bekam. Kimmich gehört, sollte er an Bord bleiben, ins zentrale Mittelfeld. Ridle Baku (28) und Nnamdi Collins (22) sind die heißesten Kandidaten für die vakante Position. Viel Auswahl im Mittelfeld Im Mittelfeld dürften zahlreiche Spieler auch künftig Bestandteil des DFB-Teams sein. Felix Nmecha (25), Aleksandar Pavlović (22), Jamal Musiala (23), Florian Wirtz (23), Assan Ouedraogo (20) und Angelo Stiller (25) befinden sich allesamt in einem noch jungen Fußballeralter und haben das Potential, zukünftig Leistungsträger zu werden. Nadiem Amiri (30) hat bei der WM 2026 bewiesen, dass er dem Team in bestimmten Situationen wichtige Impulse geben kann. Diese könnten auch von Tom Bischof (21) kommen. Der polyvalente Mittelfeldspieler war bereits nah dran an der Nationalmannschaft, seine Zeit dürfte bald kommen. Anton Stach (27) gilt indes als Mentalitätsspieler und Standardspezialist. Auf den offensiven Außenbahnen herrscht ebenfalls kein Mangel. Sané enttäuschte zwar bei der WM und Jamie Leweling (25) kam nur als Joker zum Einsatz, doch mit Lennart Karl (18), der die WM wegen eines Museklbündelrisses verpasste, Said El Mala (19), Brajan Gruda (22), Kevin Schade (24) und Paul Nebel (23) gibt es zahlreiche Kandidaten, die sich langfristig zu Leistungsträgern und Stammspielern entwickeln könnten. Chris Führich (28) ist im besten Fußballer-Alter und hat eine starke Saison hinter sich. Konserviert er diese Form, könnte auch er eine Rolle spielen. Sturm-Flaute, aber ein Hoffnungsträger Bei Kai Havertz (27) und Deniz Undav (29) stimmte bei der WM 2026 zumindest die Quote. Beide Angreifer dürften Teil des Neuaufbaus sein. Nick Woltemade (24) läuft seiner Form des Vorjahres stark hinterher, der Sturm-Riese muss sich steigern. Maximilian Beier (23) muss sich auf dem Nationalmannschafts-Niveau noch beweisen, seine Chancen darauf dürften sich mehren. Jonathan Burkardt (25), Karim Adeyemi (24), Tim Lemperle (24) oder Dzenan Pejcinovic (21) sind weitere Sturm-Kandidaten aus der Bundesliga, aber reicht es bei ihnen für die internationale Klasse? Sie gehören zum erweiterten Kreis der Kandidaten und müssten konstante Leistungen zeigen, um in der Hierarchie aufzurücken. Insgesamt sieht es im Angriff durchwachsen aus. Mut macht indes ein Youngster, der in der abgelaufenen Saison den Durchbruch geschafft hat: Nicolò Tresoldi (21) verbuchte für den FC Brügge 2025/2026 in 57 Pflichtspielen 32 Torbeteiligungen (23 Treffer, 9 Vorlagen). Der technisch beschlagene Mittelstürmer traf unter anderem in der Champions League gegen Barcelona und Atlético Madrid. Tresoldi gilt als klassischer Neuner mit Riecher in der Box. Das sind die Player to watch Dennis Seimen (20) war in der abgelaufenen Spielzeit Stammtorwart beim SC Paderborn und stieg in die Bundesliga auf. Nun kehrt er zu seinem Stammverein VfB Stuttgart zurück und soll dort die künftige Nummer eins sein. Seimen gilt als großes Talent. Schafft er es bei den Schwaben und performt er auch in der Champions League, könnte er über kurz oder lang auch Einer fürs DFB-Team sein. Finn Jeltsch (19) hat beim VfB Stuttgart in den letzten anderthalb Jahren ordenliche bis gute Leistungen gezeigt und internationale Erfahrungen sammeln können. Der Innenverteidiger holte 2023 mit der U17 den WM-Titel. Insgesamt ist Jeltsch schon einen Schritt weiter als Karim Coulibaly (19). Der Bremer spielte eine beachtliche Debütsaison in der Bundesliga und debütierte für die deutsche U21. Der Linksfuß gilt als hochveranlagt und wird von vielen Topklubs beobachtet. Perspektivisch ist Coulibaly auch Kandidat fürs deutsche A-Team. Kennet Eichhorn (16) hat sich trotz seines jungen Alters bereits bei Hertha BSC als zentraler Mittelfeldspieler und Leistungsträger im Profifußball etabliert. Leverkusen ließ sich den Youngster gerade neun Millionen Euro Ablöse kosten. Eichhorn ist der jüngste Torschütze der Zweitligageschichte und gilt als Spieler mit riesigem Potenzial. Louey Ben Farhat (19) hat sich ebenfalls in der 2. Liga in den Vordergrund gespielt, beim Karlsruher SC. Ben Farhat ist ein technisch beschlagener Offensivspieler, der zentral oder auf den Flügeln agieren kann, und hat für Tunesien bereits zwei Freundschaftsspiele bestritten. Der Teenager liebäugelt mit der DFB-Auswahl.

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