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WM 2026: US-Präsident Trump kommt zum Finale - Aufeinandertreffen mit Sánchez?

Sport

US-Präsident Donald Trump wird beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien am Sonntag im "New York-New Jersey-Stadium" sein. Das bestätigte Karoline Leavitt, die Pressesprecherin des Weißen Hauses. "Seine Anwesenheit wird die meist gesehene, sicherste und erfolgreichste Weltmeisterschaft in der amerikanischen Geschichte krönen", so Leavitt. Für Trump wird es zum Abschluss des gut fünfwöchigen Turniers der erste Stadionbesuch sein, für Schlagzeilen mit WM-Bezug hatte er durch seine Intervention im Fall des US-Stürmers Folarin Balogun dennoch gesorgt: Der Spieler durfte trotz einer Roten Karte im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina in folgenden Achtelfinale gegen Belgien spielen. Im Vorfeld hatte Trump den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino angerufen und eine Überprüfung der Sperre angeregt. Trump und Infantino überreichen den WM-Pokal Der US-Präsident wird nach dem Endspiel gemeinsam mit FIFA-Präsident Gianni Infantino den WM-Pokal an den Sieger überreichen. "Wir werden zusammen mit dem Präsidenten das Finale genießen und dem Gewinner natürlich gemeinsam die Trophäe überreichen", hatte Infantino dazu bereits im Juni dem Sender "Fox" gesagt. Am Freitag vor dem Finale wird der 80-Jährige zudem einen FIFA-Empfang im Trump Tower in New York besuchen. Der Fußball-Weltverband hatte bereits im vergangenen Jahr ein Büro im Trump Tower eröffnet, nachdem Infantino Trump zu mehreren Staatsbesuchen begleitet hatte. Im selben Jahr bekam der US-Präsident von der FIFA einen erstmals vergebenen Friedenspreis. Aus Aberglauben: Argentinischer Präsident bleibt Finale fern Der argentinische Präsident Javier Milei verzichtet auch aus Aberglaube auf einen Besuch des WM-Finals. Er werde "unter keinen Umständen" mit seinem Glücksritual brechen, die WM-Spiele vom Präsidentensitz aus zu verfolgen, sagte der 55-Jährige am Donnerstag dem Radiosender "El Observador". Sánchez-Besuch offen - Trump: Spanier sind "schlechte Menschen" Ob Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez das Finale besuchen wird, ist noch unklar. Nachdem es zunächst hieß, Sánchez würde nicht in die USA reisen, erklärte nun ein Regierungssprecher gegenüber "cadena COPE": "Wir versuchen es möglich zu machen, dass er dem WM-Finale beiwohnen kann". Zwischen Sánchez und Trump gibt es derzeit politische Spannungen. Sánchez hatte höhere Rüstungsabgaben abgelehnt, woraufhin Trump auf einer Pressekonferenz erklärte, Spanien sei ein "schrecklicher Bündnispartner". Zudem drohte er damit, jegliche Handelsbeziehungen abzubrechen und sagte öffentlich, Spanier seien "schlechte Menschen". Ein Aufeinandertreffen der beiden Regierungschefs würde dem WM-Finale eine noch größere politische Dimension geben. Spaniens König Felipe beim WM-Finale dabei Sicher ist derweil, dass die spanische Königsfamilie zum WM-Finale anreist. König Felipe wird mit seiner Ehefrau Letizia und den beiden Töchtern Leonor (20) und Sofía (19) nach New Jersey reisen. Die Königsfamilie hatte auf Instagram ein Video verbreitet, wie sie gemeinsam auf dem Sofa das Halbfinale zwischen Spanien und Frankreich geschaut hatte. Der spanische König trug das spanische Auswärtstrikot mit dem Flock: "Felipe VI" auf dem Rücken.

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