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WM-Finale 2026: Eklat um Argentinien vs. Spanien - FIFA macht Forderung öffentlich

Sport

Die FIFA fordert aufgrund der Tumulte nach dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien Stellungnahmen von allen Beteiligten an. Wie der Fußball-Weltverband mitteilte, werde die Disziplinarkommission anschließend "zu gegebener Zeit" eine Entscheidung treffen. Betroffen ist unter anderem der Argentinier Leandro Paredes.

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Die FIFA leitete gegen den Mittelfeldspieler ein Verfahren in drei Fällen ein, auch gegen Paredes' Teamkollegen Nahuel Molina und Thiago Almada sowie Co-Trainer Roberto Ayala wird ermittelt. Zudem muss sich Spaniens Weltmeister Gavi äußern.

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Nach Spaniens 1:0-Erfolg nach Verlängerung war es zu Tumulten gekommen. Molina hatte den spanischen Kapitän Rodri mit der Faust gegen die Brust geschlagen. Paredes hatte Gavi mit der Hand im Gesicht getroffen und ihn anschließend zu Boden gestoßen.

Auch gegen den argentinischen Verband wird ermittelt. Die FIFA nannte unter anderem diskriminierende Gesänge und Gesten wie auch politische Botschaften als Gründe, dazu verspätete Anstöße sowie das Werfen von Gegenständen durch argentinische Fans.

Spieler hatten nach dem 2:1-Halbfinalsieg über England auf dem Platz ein Banner präsentiert, auf dem "Las Malvinas son Argentinas" ("Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien") geschrieben stand. Gemeint war der Krieg um die Inselgruppe im Südatlantik, der 1982 an die Briten ging. Großbritanniens Regierung hatte zuvor eine Untersuchung gefordert.

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