WM-Finalrasen sorgt für Kritik - TV-Experte Kramer ist fassungslos
Weder Argentinien noch Spanien haben bei der WM in East Rutherford bei New York gespielt. Geht es nach Weltmeister Christoph Kramer, müssen sich die Teams auf einen sehr ungewöhnlichen Rasen einstellen. Für Weltmeister Christoph Kramer hat der Rasen beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien (hier die Partie im Live-Ticker verfolgen) eher den Charme eines wenig hochklassigen All-Inclusive-Urlaubs. "Das habe ich nicht kommen sehen. Auf so etwas habe ich noch gar nicht gespielt. Es ist wie eine Kegelbahn, wo du einen Teppich drauflegst. Vor allem für Spanien ist das ein anderes Fußballspiel", sagte Kramer im ZDF. Als sich der Weltmeister von 2014 anschließend bückte, um den Rasen zu berühren, stellte er schockiert fest: "Du kannst ihn nicht mal rausrupfen." Sowohl für die Spanier als auch für die Argentinier ist das Finalduell am Abend das erste Turnierspiel in East Rutherford nahe New York. "Das ist wie in einem Zwei-Sterne-Superior-Hotel irgendwo in Spanien ein Kunstrasen. Der Kunstrasen, auf dem wir neben dem Platz stehen, ist besser als der, auf dem gespielt wird", kritisierte Kramer. Er sehe "einen krassen Unterschied" zu anderen Plätzen. "Die werden sich beim Warmmachen schon mal angucken und sich fragen, was das ist", sagte Kramer vor dem Anpfiff und stellte klar: "Als Rasen in einem WM-Finale geht das eigentlich nicht." ZDF-Moderator Jochen Breyer erklärte die Problematik während der Vorberichterstattung. Normalerweise besteht der Untergrund im Stadion aus Kunstrasen. Für die WM wurde dieser jedoch mit Sand bedeckt, anschließend kam der eigentliche Rasen darauf. Zudem sei der Rasen laut Breyer deutlich zu kurz geraten. Empfehlungen der Redaktion Messi und Co. müssen eine Schippe drauflegen Harte Abrechnung mit Argentinien: "Hat mit Sport nichts mehr zu tun" Von wegen nur Messi gegen Lamine Yamal Spanien geht als leichter Favorit in die Partie gegen den Titelverteidiger mit Superstar Lionel Messi. Kramer sieht den ungewöhnlichen Rasen als größeres Problem für den Europameister. "Der Ball hoppelt", stellte Kramer fest. "Beide haben die gleichen Bedingungen", sagte sein Kollege Per Mertesacker. Es gehe um die Frage, wer sich schneller an den Rasen gewöhne. Rasen sorgte bereits vor dem WM-Finale für Ärger