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WM: „Verachtung und Einschüchterung“: Fifa-Direktor attackiert Gianni Infantino für WM-Pläne

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Widerstand aus den eigenen Reihen! Fifa-Betriebsdirektor Kevin Lamour (44) hat sich gegenüber der Nachrichtenagentur AP mit einer Attacke gegen seinen Boss Gianni Infantino (56) gemeldet. Laut ihm seien die Mitarbeiter des Weltverbands durch den Plan von Infantino zum WM-Verkauf „getäuscht“ worden, der „nicht umgesetzt werden darf“.

In einer Stellungnahme erklärt Lamour, Infantino habe die Mitarbeiter durch seine mangelnde Transparenz bei der Planung des Modells mit privaten Investoren getäuscht. Demnach hätten sie „etwas Besseres verdient als Verachtung und Einschüchterung“.

Lamour arbeitet seit vielen Jahren mit Infantino bei der FIfa und Uefa zusammen

Lamour hat seit vielen Jahren sowohl bei der Fifa als auch zuvor bei der Uefa eng mit Infantino zusammengearbeitet. Nun wendet sich sein Vertrauter gegen ihn, schreibt: „Dieses Projekt darf nicht nur nicht umgesetzt werden – vielmehr ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, an dem sich die politischen Entscheidungsträger im Fußball die richtigen Fragen stellen und die richtigen Entscheidungen treffen müssen.“

Dann betont Lamour erneut, dass Infantino seinen Plan im Alleingang beschlossen habe: „Es ist das Projekt einer einzigen Person.“ Dabei ist sich Lamour bewusst, welche Folgen seine Aussagen für ihn haben könnten: „Und wenn das bedeutet, dass ich meinen Job verliere, dann soll es so sein. Ich werde diese Entscheidung verstehen und respektieren. Aber zumindest werde ich heute Nacht ruhig schlafen.“

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