DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,04 % 64.285,40 USD 08:14:37 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Wohl mehr als 200 Unterstützerschreiben für Infantino

Sport

Im Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich laut übereinstimmenden Medienberichten eine überwältigende Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Fußball-Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der "Guardian". Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit Informationen der Deutschen Presse-Agentur. Diese Schreiben sind nicht bindend. Bei der Wahl könnten diese Verbände theoretisch auch für einen möglichen Gegenkandidaten stimmen. Der DFB hatte zuletzt bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos unterzeichnet zu haben. "Weitere Schritte werden im DFB-Präsidium beraten", hieß es in einer Stellungnahme des Verbandes am vergangenen Mittwoch. Öffentliche Kritik an Infantino wächst Infantino darf sich zum jetzigen Stand seiner erneuten Wiederwahl beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat sicher sein. Auch wenn es nach dem Fall Balogun vor allem aus Europa kritische Stimmen gegeben hatte, hat sich bislang kein Gegenkandidat erklärt. Die Rot-Sperre des US-Stürmers war nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump bei Infantino durch die formal unabhängige Disziplinarkommission aufgehoben worden, dies hatte für einige Kritik am FIFA-Präsidenten gesorgt. Auch das Zustandekommen der Unterstützerschreiben wirft Fragen auf. Laut mehreren Medienberichten sollen sich Mitarbeiter der FIFA an die nationalen Fußballverbände gewandt, ihnen die besagten Unterstützerscheiben vorgelegt und auf eine Unterschrift gedrängt haben. Ein amtierender FIFA-Präsident darf zwar vor einer Wahl auch Wahlkampf machen. Er darf dafür aber keinerlei Personal, Finanzmittel oder Infrastruktur der FIFA nutzen, um Chancengleichheit mit externen Bewerbern zu wahren. Bislang kein Gegenkandidat zu Infantino Eine breite Opposition ist in der Fußballwelt derzeit aber nicht in Sicht. Bis zum 18. November können Kandidaten von den FIFA-Mitgliedsverbänden vorgeschlagen werden. Infantino hatte beim FIFA-Kongress Ende April in Vancouver angekündigt, im kommenden Jahr zum vierten Mal um den Posten als FIFA-Präsident zu kandidieren. Infantino war 2016 auf Joseph Blatter gefolgt und zweimal jeweils ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt worden. Laut Statuten wäre eine erneute Amtszeit bis 2031 seine letzte als FIFA-Chef. Schon rund um den Kongress in Vancouver hatten Verbände aus Südamerika, Afrika und Asien geschlossen ihre Unterstützung für Infantino zugesagt. Menschenrechtsorganisation legt Beschwerde beim IOC ein

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