„Wohlgehütetes Familiengeheimnis“: Romanze zwischen Lady Dis Vater & Queen
Im Video oben: Die brisantesten Behauptungen aus Earl Spencers Diana-Buch
Die Liebesgeschichte von Prinzessin Diana (†36) und dem damaligen Prinz Charles (77) wurde einst zum Märchen erhoben und von Menschen aus aller Welt bewundert. Erst später wurden die Risse in der perfekten Fassade deutlich, 1996 folgte bereits die Scheidung des einstigen Traumpaars. Doch was bisher wohl kaum jemand wusste: Die romantischen Verbindungen zwischen der Familie Spencer und der britischen Königsfamilie begannen schon viel früher. Das behauptet zumindest Charles Spencer (62), Dianas Bruder, in seinem Buch „Swan Song: Diana, meine Schwester“. BUNTE.de hat das Buch für euch gelesen und erklärt, was der 62-Jährige über seinen Vater und die Queen zu erzählen hat.
Dianas Vater arbeitete für Elizabeth II. – und entwickelte Gefühle für sie
Wenn man seinen Worten Glauben schenkt, gestaltete sich die Geschichte wie folgt: Dianas und sein Vater John Spencer (†68) diente König George VI. (†56) einst als Stallmeister, setzte diesen Job auch nach dem Tod des Monarchen im Jahr 1952 weiter am Hof fort. Und zwar für keine Geringere als Queen Elizabeth II. (†96). Es kam wie es kommen musste, „zwischen der Königin und dem Höfling entspann sich eine romantische Beziehung“, berichtet Earl Spencer. Doch wie kam es, dass davon niemand Wind bekam?
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Lord Mountbatten soll die Beziehung verhindert haben
Nun, das soll an Lord Mountbatten (†79) gelegen haben, dem diese Beziehung wohl von Anfang an ein Dorn im Auge gewesen sein soll. Er habe John Spencer gesagt, dass er sich keine Hoffnungen machen und die aufkeimenden Gefühle unterbinden solle. Zwar fügte sich Dianas Vater dieser Anordnung, doch er habe Lord Mountbatten seither „aus tiefstem Herzen gehasst“. Angeblich habe der Höfling daraufhin intensiven seelsorgerischen Beistand benötigt.
John Spencers Tante war die Einzige, die von der Romanze wusste
Nur wenige Menschen wurden ins Vertrauen gezogen, so unter anderem Johns Tante Lady Margaret Douglas-Home (†89). Sie behielt Stillschweigen über die Sache und lobte auch ihren Neffen in einem Brief kurz vor Dianas Hochzeit für seine Diskretion. Zitiert wird sie wie folgt: „Liebster Johnnie, ich bin die einzige noch verbliebene Person, die die ganze Geschichte kennt und ich bewundere und liebe dich so sehr für die ganze Sache“. Sie würde an ihn denken, wenn Diana kurz darauf vor den Altar treten und in die Königsfamilie einheiraten würde.
Charles Spencer deutet an: Mountbatten wollte lieber Philip an der Seite der Queen
Die Queen war zu diesem Zeitpunkt längst mit Prinz Philip (†99) verheiratet, einem Neffen von Lord Mountbatten. Charles Spencer deutet in seinem Buch an, letzterer habe seinen Vater bewusst aus dem Weg geräumt, um Platz für Philip zu schaffen. Ob das stimmt, wissen wir nicht, der Gedanke fügt sich zumindest passend in Spencers Narrativ ein.
Prinzessin Dianas Bruder rechnet mit dem Königshaus ab
Es ist nur eine von vielen Anschuldigungen, die Dianas Bruder in seinem Werk gegen die Königsfamilie erhebt. So schreibt er zudem über ein Telefonat mit König Charles nach Dianas Tod, während dem der Royal gesagt haben soll, man hätte Diana ohnehin schon bald vergessen. Zudem berichtet er von Streitigkeiten bei der Planung von Dianas Beerdigung sowie davon, dass man Prinz Harry (42) seines Erachtens damals nicht genug umsorgt habe.