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Wolfsburg müht sich zum Sieg - Heidenheim atmet auf

Sport

Trotz zweier Rückstände gewinnt der VfL sein Auswärtsspiel in Karlsruhe. Energie Cottbus verspielt einen möglichen Sieg gegen Greuther Fürth, der 1. FC Heidenheim kann dank eines Heimsiegs gegen Dynamo Dresden wieder etwas aufatmen.

Zweimal zurückgelegen, dennoch gewonnen: Aufstiegsfavorit VfL Wolfsburg kommt in der 2. Fußball-Bundesliga immer besser in Fahrt. Angeführt vom Doppeltorschützen Fabian Reese feierte der Absteiger mit dem 5:2 (3:2) im Topspiel beim Karlsruher SC den zweiten Sieg hintereinander. Mit nun sieben Punkten bleiben die Wölfe Spitzenreiter Hertha BSC auf den Fersen, Karlsruhe kassierte am dritten Spieltag dagegen die erste Niederlage.

Der KSC begann stark und legte durch Shio Fukuda (7.) und Marvin Wanitzek (12.) gleich zwei Mal vor. Doch der VfL ließ sich in einer flotten Partie nicht beirren und kam dank Reese zwei Mal zurück. Den Kopfballtreffer von Alexander Bernhardsson (10.) bereitete der Neuzugang vor, dann traf er mit einem Schuss aus rund 25 Metern selbst (28.). Vinicius Souza (45.+2) sorgte mit dem Treffer zum 3:2 für den Schlusspunkt einer fulminanten ersten Halbzeit. VfL-Kapitän Hauke Wahl nach einem Reese-Eckball (88.) und Reese per Abstauber (90.+5) entschieden das Spiel in der Schlussphase.

Cottbus gibt Sieg aus der Hand

Auch Aufsteiger Energie Cottbus gab seinen zweiten Saisonsieg in der 2. Bundesliga leichtfertig aus der Hand. Trotz starker erster Halbzeit und 1:0-Führung verloren die Lausitzer 3:4 (1:1) gegen die SpVgg Greuther Fürth. Während das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz nach kapitalen Abwehrfehlern seine dritte Pflichtspielpleite in Folge kassierte, gelang dem Beinahe-Absteiger aus Franken der erste Dreier.

Lucas Copado brachte die Gastgeber nach Kopfballvorlage von Leonardo Bittencourt früh in Führung (6.). Felix Klaus glich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit per Foulelfmeter aus (45.+3). Ein Eigentor von Fousseny Doumbia (46.) stellte gleich nach Wiederbeginn das Spiel auf den Kopf. Nur zwei Minuten nach dem 2:2 durch Tolcay Cigerci (70.) sicherte Ole Pohlmann den Fürther Sieg (72.). Für die Entscheidung sorgte Klaus mit seinem fünften Saisontreffer (80.). Dmytro Bohdanow gelang nur noch der Anschluss (90.+4).

Heidenheim gelingt Befreiungsschlag

Der 1. FC Heidenheim schaffte den Befreiungsschlag und besiegte Dynamo Dresden in einem wilden Duell mit 5:3 (0:1). Die Gäste gingen zweimal in Führung - sogar in Unterzahl. Nach einem kuriosen Eigentor der Dresdner drehten die Heidenheimer die Partie aber noch und holten nach zwei Pflichtspielniederlagen wieder drei wichtige Punkte.

Vincent Vermeij brachte Dynamo in der 30. Minute in Führung. Thomas Dähne, der im Heidenheimer Tor den Vorzug vor Frank Feller erhalten hatte, kam an den Kopfball des Niederländers nicht mehr heran. Nach der Pause steigerte sich der Bundesliga-Absteiger und glich durch Jan Schöppner aus (67.).

Heidenheim in der Schlussphase wie im Rausch

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Dann wurde es wild: Dresdens Thomas Keller (69.) sah für ein Foul Gelb-Rot, nur kurz später stellte Robert Wagner auf 2:1 für die Sachsen (73.). Heidenheim schlug in Überzahl aber zurück. Friedrich Müller bugsierte den Ball im hohen Bogen ins eigene Tor (77.). In der Schlussphase trafen Oualid Mhamdi (87.), Julian Niehues (89.) und Maximilian Breunig (90.+1) innerhalb weniger Minuten für den FCH. Dann setzte Dresdens Jonas Sterner (90.+7) den Schlusspunkt. (SID/dpa/bearbeitet von jum)

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