Woltemade erwartet keinen allzu großen DFB-Umbruch
27.07.2026 • 11:07 Uhr "Viele Spieler werden die gleichen sein", meint DFB-Stürmer Nick Woltemade, der auch über seinen Elfmeterfehlschuss bei der WM spricht. Fußball-Nationalspieler Nick Woltemade erwartet unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp trotz des neuerlichen WM-Debakels keinen allzu großen Umbruch in der DFB-Auswahl. „Viele Spieler werden schon die gleichen sein“, meinte der Stürmer in einem Videogespräch mit Thomas Müller von Verbandssponsor Google und ergänzte: „Wenn man das Alter anguckt unserer Spieler, ist es trotzdem eine spannende Mannschaft.“ Klopp? Woltemade wartet ab Für die vielen jungen Spieler im DFB-Team, zu denen sich Woltemade mit seinen 24 Jahren selbst noch zählt, sei das neuerliche WM-Desaster mit allen seinen Begleitumständen auch „ein geiles Learning“ gewesen, meinte der England-Legionär: „Jetzt kriegen wir einen neuen Trainer, schauen wir mal, was es dann geben wird. Das ist ja auch immer das Schöne, dass es jetzt schon wieder weitergeht in ein paar Monaten.“ Ob es für Woltemade in Newcastle weitergehen wird, erscheint offen. Auf welcher Position er am liebsten spielen würde, verriet er dagegen in der launigen Plauderei mit Müller. „Am liebsten in einer Doppelspitze oder eher hinter dem Stürmer.“ Woltemade spricht über verschossenen Elfmeter Er sei „nicht der Stürmertyp, der dir viel Tiefgang gibt oder klare Neuner-Positionen hält. Es tut mir eher gut, mit viel Freiraum zu agieren und wenn ich jemanden um mich herum habe.“ Ganz allein stand er beim Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay am Elfmeterpunkt und verschoss wie Kai Havertz und Jonathan Tah. „Gut angefühlt hat sich das nicht“, bekannte er und beschrieb sein Gedankenchaos: „Ich habe überlegt, wo habe ich die letzten hingeschossen, was glaubt der Torwart, wo er hingeht, was glaube ich, wo ich hingehe. Dann habe ich mich darauf verlassen, was ich die letzten Elfmeter gemacht habe, da habe ich keinen nach rechts geschossen. Dann habe ich gedacht, ich bin der Clevere, wenn ich jetzt nach rechts gehe…“