DAX +0,75 % 26.522,40 Pkt 12:36:07 MDAX +0,75 % 32.492,93 Pkt 12:36:14 Euro Stoxx 50 +0,23 % 6.566,07 Pkt 12:36:00 Dow Jones -0,45 % 53.791,85 Pkt 22:41:12 S&P 500 -0,38 % 7.728,20 Pkt 22:34:05 Nasdaq -0,92 % 26.445,45 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,83 % 67.524,06 Pkt 08:45:02 Gold +2,07 % 4.473,70 USD 12:41:09 Silber +2,70 % 66,52 USD 12:40:57 Brent -0,13 % 88,79 USD 12:41:09 WTI -0,18 % 83,05 USD 12:41:11 Bitcoin +0,85 % 64.090,79 USD 12:51:10 EUR/USD -0,07 % 1,15380 USD 12:50:23 EUR/GBP -0,14 % 0,85330 GBP 12:51:14 EUR/CHF +0,25 % 0,93730 CHF 12:51:14 EUR/JPY -0,09 % 183,594 JPY 12:51:14

WordPress-Lücke: Login-Seite öffnet Tür zur Serverübernahme

Allgemein

Fallen Opfer auf Angreifer rein und klicken auf einen Link, kann das zur WordPress-Serverübernahme führen. Davor warnt ein Sicherheitsforscher und die Entwickler haben die Schwachstelle nun geschlossen. Weiterlesen nach der Anzeige Einem Beitrag vom Canadian Centre for Cyber Security zufolge gibt es Hinweise, dass Angreifer die Sicherheitslücke (CVE-2026-64638 „hoch“) bereits ausnutzen. WordPress 7.0.3 ist den Entwicklern zufolge gegen diese Attacken gerüstet. Hintergründe zur Schwachstelle In einem ausführlichen Blogbeitrag führt ein Sicherheitsforscher von pwn.ai Details zur XSS2Shell-Lücke aus. Der Fehler steckt konkret in WordPress-eigenen HTML-Filterfunktionen. Um die Lücke ausnutzen zu können, muss ein Opfer aber mitspielen. Ein Angreifer erstellt eine eigene, harmlos aussehende HTML-Seite und platziert dort ein Formular, das die WordPress-Login-Seite eines Opfers adressiert. Etwa über eine Phishing-Mail bringt er ein Opfer dazu, auf eine URL zu klicken und die präparierte Website zu besuchen. Sobald das Opfer die Angreifer-Seite öffnet, sendet ein Skript automatisch das versteckte Formular ab – im Browser des Opfers. Das Opfer muss nichts anklicken oder eintippen, das passiert im Hintergrund per JavaScript. Weil das Formular an wp-login.php der Ziel-WordPress-Seite geschickt wird, landet der präparierte „Benutzername“ mit getarnten HTML-Schadcode-Schnipseln auf dem Server des Opfers und wird dort von WordPress verarbeitet und in die Login-Fehlerseite eingebaut. Der Browser des Opfers zeigt jetzt die Antwort dieser echten Login-Seite an – inklusive der eingeschleusten Elemente. Weil das alles im Ursprung (Origin) der echten WordPress-Seite passiert, läuft der eingeschleuste Code mit den Rechten/Cookies des Opfers. Weiterlesen nach der Anzeige Die reine Codeausführung im Browser (XSS) gelingt bei jedem Opfer, unabhängig von dessen Rechten. Ist das Opfer aber als Administrator eingeloggt, kann der Angreifer über einen zusätzlichen Trick automatisch einen API-Zugangstoken abgreifen – und darüber im nächsten Schritt eigenen PHP-Code auf den Server hochladen und ausführen. Dann gilt die WordPress-Instanz als vollständig kompromittiert.

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