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Württemberg: Nach mehreren Polizeieinsätzen – grenznahe Freibäder verschärfen Eintrittsregeln

Nation

Nach wiederholten Vorfällen in grenznahen Freibädern in Baden-Württemberg haben mehrere Städte die Regeln verschärft. In den Freibädern in Kehl und Müllheim gelten seit kurzem strengere Einlasskontrollen, nachdem es in jüngster Zeit zu Vorfällen gekommen war, an denen häufig auch junge Männer aus dem benachbarten Elsass beteiligt waren.

In Kehl räumte die Polizei Ende Juni das Freibad Auenheim, nachdem junge Männer aus Frankreich gegen Baderegeln verstoßen und Anweisungen des Personals ignoriert hatten. Äußerlich wurde die Gruppe als nordafrikanisch beschrieben, teilte die Polizei WELT unter Berufung auf Zeugenaussagen mit. Eine Personenüberprüfung konnte nicht mehr stattfinden.

Die Stadt reagierte unter anderem mit einer Kapazitätsreduzierung von 1600 auf 1400 Besucher. Wer eine Tageskarte kauft, muss nun Personalien angeben und einen Lichtbildausweis mitführen. Verstöße können mit einem Badeverbot bis Saisonende geahndet werden. Im Eingangsbereich werden zusätzliche Security-Kräfte eingesetzt, die schon dort kontrollieren, ob ankommende Badegäste über ein Ticket verfügen.

Zwölf Polizeieinsätze in Müllheim

In Müllheim (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) rückte die Polizei in dieser Saison bereits zwölfmal ins Freibad aus – überwiegend wegen Ordnungsstörungen, aber auch wegen Körperverletzung, Belästigung und Diebstahl. Bei einem Großteil der Vorkommnisse seien Badegäste aus Frankreich beteiligt gewesen, sagte Polizeisprecher Michael Schorr vom Polizeipräsidium Freiburg.

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