Wutausbruch und Kündigung: Das war einer der schlimmsten Fälle von "Rosins Restaurants"
Ein Restaurant mit Ambitionen, ein Chef am Rande des Nervenzusammenbruchs und ein TV-Koch, der nur fassungslos zusehen kann: In Dortmund wurde eine Episode von "Rosins Restaurants" zum Drama. Selten ist ein Lokalbesitzer so ausgeflippt wie in dieser Folge.
Im Dortmunder Klinikviertel kämpfte das italienische Restaurant "Rossini" um sein Überleben. Frank Rosin, der aktuell bei Kabel Eins wieder in neuen Folgen von "Rosins Restaurants" zu sehen ist, sollte die Probleme des gehobenen Lokals lösen.
Doch aus der geplanten Rettungsaktion wurde ein Desaster, das selbst in 17 Jahren Sendungsgeschichte heraussticht.
Schon beim Testessen war die Stimmung geladen. Ausgerechnet Inhaber David Jaha, der sein "Rossini" als Fine-Dining-Tempel positionieren wollte, verlor beim ersten kritischen Feedback die Nerven.
Obwohl Gäste und TV-Team das Essen als durchaus gelungen werteten, empfanden manche das Menü für den aufgerufenen Preis als zu schlicht. Anstatt die konstruktive Kritik anzunehmen, schaltete Jaha sofort in den Angriffsmodus.
Er beleidigte einzelne Gäste und gab einem Paar sogar den Rat, sich therapeutische Hilfe zu holen – der Abend entglitt komplett.
Der Eklat eskaliert: Koch wirft hin
Dass diese Eskalation kein einmaliger Ausrutscher blieb, zeigte sich schnell. Nach dem Testessen gerieten Jaha und sein Koch Carlo heftig aneinander. Aus dem Streit wurde ein handfester Bruch: Carlo kündigte und verließ wütend das Lokal.
Für Frank Rosin bedeutete das das abrupte Ende seines Einsatzes. Ohne Koch – und ohne Perspektive.
Keine Rettung mehr möglich
Die Folge setzte einen traurigen Schlusspunkt. Das "Rossini" ist mittlerweile dauerhaft geschlossen. Rückblickend wirkt der Besuch des Fernsehkochs fast wie eine letzte Chronik eines angekündigten Scheiterns – in einer Folge, in der persönliche Eitelkeiten und aggressive Stimmung die dringend nötige Rettung unmöglich machten.