DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,93 % 63.763,97 Pkt 08:12:15 Gold +0,40 % 4.123,50 USD 08:17:13 Silber +1,01 % 58,37 USD 08:17:13 Brent 0,00 % 90,12 USD 20:28:19 WTI -6,21 % 79,41 USD 08:17:15 Bitcoin -1,27 % 62.690,97 USD 08:27:14 EUR/USD +0,10 % 1,15350 USD 08:26:56 EUR/GBP +0,01 % 0,85610 GBP 08:27:16 EUR/CHF +0,37 % 0,93210 CHF 08:27:17 EUR/JPY -2,12 % 180,662 JPY 08:27:14

Xbox-Spielkonsolen sind jetzt 33 bis 50 Prozent teurer als letzte Woche

Allgemein

Als Microsoft die weltweite Erhöhung der Konsolenpreise im Juni ankündigte, fehlten die Euro-Preise für Deutschland noch. Nachdem die Preiserhöhung am Wochenende vollzogen wurde, wird deutlich, dass diese in Europa deutlich stärker ausfällt als in Nordamerika. Während Xbox-Spielkonsolen dort jetzt 23 bis 33 Prozent teurer sind, sind es hierzulande mindestens 33 Prozent und in einem Fall sogar 50 Prozent mehr als zuvor. Weiterlesen nach der Anzeige Denn der Konzern hat die Xbox-Modelle mit 1 TByte Speicherplatz um 200 Euro verteuert, was die günstigste Variante anteilmäßig stärker trifft. So kostet die Xbox Series S mit 1 TByte nun 600 statt 400 Euro, der Preis hat sich also um die Hälfte erhöht. Die Xbox Series S mit 512 GByte ist um 43 Prozent teurer geworden und kostet jetzt 500 statt 350 Euro. Der Preis der teuersten Microsoft-Spielkonsole, die Xbox Series X mit 1 TByte und Blu-Ray-Laufwerk, steigt von 600 auf 800 Euro (+33 Prozent), während die Digitalversion der Xbox Series X mit 1 TByte 36 Prozent teurer geworden ist und inzwischen 750 statt 550 Euro kostet. US-Preiserhöhung ohne Steuern weniger drastisch Die Preiserhöhungen fallen in den USA moderater aus. Allerdings ist auch dort die Xbox Series S mit 1 TByte am stärksten betroffen. Dieses Spielkonsolenmodell kostet dort jetzt 33 Prozent mehr, nämlich 600 statt 450 US-Dollar. Denn in Nordamerika erhöht Microsoft die Preise der 1-TByte-Versionen um 150 US-Dollar statt 200 Euro, während die Xbox Series S mit 512 GByte nur 100 US-Dollar statt 150 Euro teurer wird. Der Preis dieses Modells steigt um 25 Prozent, von 400 auf 500 US-Dollar. Allerdings müssen Endkunden in den USA wie üblich noch die Mehrwertsteuer hinzurechnen. Xbox EU-Preis EU-Preis alt Aufschlag US-Preis US-Preis alt Aufschlag Series S (512 GByte) €499,99 €349,99 43 % $499.99 $399.99 25 % Series S (1 TByte) €599,99 €399,99 50 % $599.99 $449.99 33 % Series X (1 TByte, Digital) €749,99 €549,99 36 % $749.99 $599.99 25 % Series X (1 TByte, Disc) €799,99 €599,99 33 % $799.99 $649,99 23 % Das 2-TByte-Modell der Xbox Series X stellt Microsoft mit der Preisrunde ein, diese Variante wird nicht mehr produziert. Zwar listet der Konzern die „Xbox Series X - 2 TByte Galaxy Special Edition“ im eigenen Microsoft-Store noch für 700 Euro, also 100 Euro günstiger als die Xbox Series X mit 1 TByte, aber das 2-TByte-Modell ist nicht mehr vorrätig. Günstiger wird es nur mit Gebrauchtware, die Microsoft als „Certified Refurbished“ (geprüft generalüberholt) 100 bis 150 Euro unter Normalpreis anbietet. Speicherkrise macht alle Spielkonsolen teurer Microsoft begründet die Preiserhöhungen mit der anhaltenden Speicherkrise. Die Preise für Arbeitsspeicher und Datenträger hätten sich seit der vergangenen Erhöhung um mehr als das 2,5-Fache erhöht, erklärte der Konzern im Juni. Bis zum Herbst 2027 erwartet Microsoft eine weitere Verdopplung. Anders als Smartphones, PCs oder Lautsprecher würden Konsolen meist nicht mit Gewinn verkauft, sondern unter den Herstellungskosten. Weiterlesen nach der Anzeige Auch Sony hat die Playstation 5 inzwischen mehrfach verteuert. Seit dem 2. April 2026 verlangt der Hersteller für die Standardversion 650 Euro und für die „Digital Edition“ 600 Euro. Die Playstation 5 Pro ist ebenfalls teurer geworden, zum ersten Mal nach ihrem Release Ende 2024. Sie kostet künftig 900 statt 800 Euro. Als Grund nannte Sony ebenfalls die Speicherkrise. Das betrifft auch den dritten großen Konsolenhersteller und so hebt auch Nintendo den Preis der Switch 2 an, allerdings in deutlich geringem Ausmaß. Sie kostet ab 1. September 500 statt 470 Euro (+6 Prozent). Straßenpreise können unterhalb der Preisempfehlungen liegen.

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