Xi Jinping krank? Neue Gerüchte über die Gesundheit von Chinas Präsident
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Peking – Staatsbankett, roter Teppich, große Inszenierung – die Bilder vom Staatsbesuch des chinesischen Staatschefs Xi Jinping (73) bei US‑Präsident Donald Trump (80) sollen Stärke demonstrieren. Doch hinter den Kulissen lief einiges anders als gewöhnlich.
Schon bei der Ankunft in Washington sorgten Bilder für Spekulationen über die Gesundheit des chinesischen Staatschefs: Xi hielt sich beim Gang aus dem Flugzeug auffällig stark an der Hand seiner Frau fest. Musste sie ihn stützen?
Laut „Wall Street Journal“ bat die chinesische Delegation die US-Regierung darum, Xi während des Aufenthalts deutlich mehr Ruhezeiten einzuräumen. Hinzu kommt: Im Westflügel des Weißen Hauses soll eigens ein privater Raum für den chinesischen Präsidenten eingerichtet worden sein. Zugang hatte dem Bericht zufolge lediglich seine Ehefrau Peng Liyuan (63).
Indischer Premier unterbrach Rede
Doch es sind nicht nur die Bilder aus Washington, die neue Fragen aufwerfen. Schon beim BRICS-Gipfel in Indien im vergangenen Monat sorgte Xi mit seinem Verhalten für Spekulationen. Während einer Rede des indischen Premierministers Narendra Modi (76) kam es zu einem kurzen Zwischenfall. Modi unterbrach seine Ansprache und erkundigte sich offenbar nach Xis Zustand, während mehrere Mitarbeiter in seine Richtung eilten. Wenig später ließ Xi zudem ein Gala-Dinner der BRICS-Staatschefs aus – offiziell ohne nähere Angaben zu den Gründen.
Schlaganfall, Krebs, Herzprobleme?
Dabei sind Gerüchte über Xis Gesundheit keineswegs neu. Seit Jahren tauchen immer wieder Behauptungen auf, der chinesische Präsident habe einen Schlaganfall erlitten, leide an Krebs oder habe schwere Herzprobleme. Belastbare Belege dafür gibt es öffentlich nicht. Auch in der Vergangenheit sorgten Auftritte des chinesischen Staatschefs für Spekulationen. 2024 ging beispielsweise ein Foto viral, auf dem Xi scheinbar Schmerzen zeigte. Später stellte sich heraus: Die Aufnahme war Monate zuvor entstanden – und Xi hatte offenbar lediglich auf etwas reagiert, das er getrunken hatte.
Eine konkrete Erkrankung ist bislang nicht bestätigt. Fest steht lediglich: Bei Xis jüngsten internationalen Auftritten wurde offenbar ungewöhnlich viel Wert auf Pausen und Erholung gelegt. Ob dahinter tatsächlich gesundheitliche Probleme stecken oder lediglich besondere Vorsichtsmaßnahmen, bleibt offen. Doch gerade, weil der Gesundheitszustand der chinesischen Führung traditionell kaum öffentlich thematisiert wird, dürften die Gerüchte so schnell nicht verschwinden.