Xiaomi Auto: Acht Händlergruppen bereiten Deutschlandstart 2027 vor
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Xiaomi will seine Elektroautos ab 2027 auch in Deutschland und weiteren europäischen Ländern verkaufen. Auf der IFA 2026 in Berlin hat der Konzern dafür Absichtserklärungen mit acht deutschen Autohandelsgruppen unterzeichnet. Einen festen Starttermin, erste Preise oder konkrete Fahrzeugmodelle bleibt man jedoch schuldig.
Zu den ersten Partnern gehören Ernst Dello, Autohaus Dinnebier, Emil Frey Germany, Fett & Wirtz, Hahn Automobile, LUEG Mobility und Penske-Jacobs sowie SPT Avior. Sie sollen in den nächsten Monaten ein Verkaufs- und Servicenetz vorbereiten und mehrere Verkaufsstandorte und ein flächendeckendes Werkstattnetz aufbauen.
In China startete Xiaomi mit der Limousine SU7 im Frühjahr 2024. Nach eigenen Angaben hat der Konzern seitdem mehr als 700.000 Fahrzeuge ausgeliefert. Allein für das SUV YU7 gingen binnen 18 Stunden mehr als 240.000 verbindliche Bestellungen ein. Bislang habe man den Europa-Start wegen ausgelasteter Produktionskapazitäten deswegen im Heimatmarkt zurückgestellt.
Welche Baureihen den Anfang machen werden, ließ Xiaomi leider noch offen. Auch wenn der Xiaomi SU7 Ultra auf der Nürburgring-Nordschleife derzeit den Rundenrekord für elektrische Oberklassewagen mit Serienreife hält und der Xiaomi YU7 GT dieselbe Strecke vollständig autonom ohne Fahrer absolvieren konnte, verkauft der Hersteller den SU7 und SU7 Ultra derzeit nicht außerhalb Chinas. Ob sich das mit dem Europa-Start ändern wird, bleibt offen. Für Europa baut Xiaomi parallel seine Entwicklungsstruktur aus. Das Forschungs- und Designzentrum in München wurde bereits im September 2025 eröffnet.