DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,24 % 64.468,74 USD 12:30:52 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Xpeng bringt Elektro-SUV L03 mit schneller Fahrassistenz nach Europa

Wirtschaft

close notice This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication. . Der chinesische Elektroautohersteller Xpeng will sein kompaktes Elektro-SUV L03 zeitgleich in China und Europa auf den Markt bringen. Die globale Vorstellung am 16. Juli 2026 in München ist ein deutliches Signal an den europäischen Markt. In China laufen seit dem 2. Juli bereits die Vorbestellungen. Bis Jahresende soll der L03 in 64 Ländern verfügbar sein. Weiterlesen nach der Anzeige Der L03 ist Xpengs erstes für den weltweiten Einsatz entwickeltes Modell. In China firmiert das Fahrzeug unter dem Namen Mona L03. Das Akronym „Mona“ steht für „Made Of New AI“. In Europa soll es allerdings schlicht als Xpeng L03 vermarktet werden. „Mit dem neuen Xpeng L03 offerieren wir ein kompakteres und preislich attraktives Einstiegsmodell, das unsere Markentugenden unterstützt. So bietet auch das neue SUV-Coupé ein progressives und sportliches Design, eine hochwertige Komfort- und Sicherheitsausstattung sowie einen kraftvollen Elektroantrieb mit einer für diese Fahrzeugklasse ausgezeichneten Ladegeschwindigkeit“, sagt Markus Schrick, Geschäftsführer der Xpeng-Vertriebsregion Zentraleuropa. Elektroautos und ihre Kosten Kompaktes SUV Das Coupe-SUV ist 4,65 m lang, bei einem Radstand von 2,85 m. Das sind in etwa die Dimensionen eines Tesla Model Y und etwas kleiner als der Xpeng G6. Serienmäßig sind 18-Zoll-Räder, optional werden 20 Zoll erhältlich sein. Xpeng gibt einen vergleichsweise günstigen Luftwiderstandsbeiwert von 0,228 an. Bild 1 von 3 XPeng L03 Exterieur (3 Bilder) Das karge Cockpit ist mit einem 8,8-Zoll-Display für die Instrumente und einem 26,8 Zoll großen Head-up-Display ausgestattet, zentral ist ein 15,6 Zoll großer Bedienbildschirm mit 2,5K-Auflösung angebracht. Xpeng verspricht eine vollständig lokalisierte Bedienoberfläche und den Google Voice Assistant. Letzterer ist als sichere Bedienungsergänzung dringend geboten, denn Xpeng hat auch für den L03 im Gegensatz zu anderen Marken wieder nur wenige physische Bedienelemente vorgesehen. Die Sitze bieten auf Wunsch Massage und Klimatisierung, über den Passagieren wölbt sich ein Glasdach, allerdings ein festes. Der aktuell kleinste Xpeng bietet einen Laderaum von 539 Litern mit elektrischer Heckklappe, der sich durch Umlegen der Rücksitze erweitern und durch den 102 Liter großen Frunk ergänzen lässt. Bei umgeklappter Rückbank fasst der Kofferraum laut Xpeng bis zu 1640 Liter. Weiterlesen nach der Anzeige Die batterieelektrische Variante mit Hinterradantrieb hat 183 kW Leistung und beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 6,6 Sekunden. Ihre Lithium-Eisenphosphat-Batterien fassen entweder 58,3 oder 71,2 kWh für Reichweiten von 445 oder 520 Kilometern im WLTP. Die Allradversion Xpeng L03 AWD Performance bietet mit einem zusätzlichen Motor an der Vorderachse 285 kW und mit der 71-kWh-Batterie eine Reichweite von 440 Kilometern. Sie beschleunigt aus dem Stand in 4,7 Sekunden auf Tempo 100 und ist bei 180 km/h abgeregelt. Mit seiner 400-Volt-Spannungslage schafft der L03 eine maximale Ladeleistung von 238 kW, von 10 auf 80 Prozent gibt Xpeng eine Ladedauer von 20 Minuten an. Markus Schrick attestiert dem L03 demnach auch eine „für diese Fahrzeugklasse ausgezeichnete Ladegeschwindigkeit“. Konkurrenzmodelle wie VW ID.4 und ID.5 ab 46.750 beziehungsweise 49.225 Euro, der Skoda Enyaq 60 ab rund 43.000 Euro oder ein Kia EV5 für knapp 46.000 Euro laden zwar langsamer und sind teurer, bieten allerdings größere Batterien und Reichweiten. Auch das Tesla Model Y ist mit knapp 40.000 Euro teurer als der L03, bietet aber Ladeleistung auf Augenhöhe und auch etwas mehr Reichweite. Schnelle Assistenz dank hoher Rechenleistung Kernstück der Rechnerbestückung ist Xpengs Turing-AI-Plattform mit eigenentwickeltem KI-Chip. In der Max-Version liefert ein Chip 750 TOPS Rechenleistung, die Ultra-SE-Variante bringt es mit zwei Chips auf 1500 TOPS. Serienmäßig verfügt der L03 über ein Fahrassistenzsystem auf Basis einer VLA-Architektur (Vision-Language-Action), die visuelle Sensordaten, Spracheingaben und Fahraktionen verknüpft. Xpeng bewirbt das System als tauglich für enge Innenstädte und schwierige Wetterbedingungen. Bild 1 von 10 Xpeng L03 Interieur (10 Bilder) Die Basisvariante mit 58 kWh bietet Xpeng ab 35.600 Euro an; der 71-kWh-Akku kostet 3000 Euro Aufpreis. Die Allradversion kostet mindestens 41.600 Euro. Für 38.600 Euro bekommt man den Xpeng L03 auch mit einem Range Extender aus einem 1,5-Liter-Ottomotor, 37-kWh-Akku und bis zu 1000 Kilometer Reichweite, davon 200 km batterieelektrisch. Im Xpeng-Portfolio positioniert sich der L03 unterhalb des teureren Xpeng G6 und soll als Volumenbringer mit schneller Fahrassistenz in der Mittelklasse überzeugen. Direkte Konkurrenten in Europa wären neben dem Tesla Model Y auch der mit knapp 30.000 Euro günstigere Leapmotor B10 mit 56,2 oder 67,1 kWh. Erste Auslieferungen in Europa werden Ende 2026 oder Anfang 2027 erwartet.

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