XXL-Rückruf bei Aldi, Netto und Lidl
Ein bundesweiter Rückruf betrifft tiefgekühlte Bio-Beeren, die unter anderem bei Aldi, Netto und Lidl verkauft wurden. Wer die Produkte im Tiefkühlfach hat, sollte sie auf keinen Fall mehr verwenden, denn es besteht die Gefahr einer Infektion mit Noroviren.
Der Hersteller, die Jütro Tiefkühlkost GmbH & Co. KG, hat die Warnung aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes ausgesprochen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Viren in einzelnen Packungen befinden. Laut der offiziellen Meldung auf dem Portal lebensmittelwarnung.de wurden die betroffenen Produkte umgehend aus dem Verkauf genommen.
Diese TK-Beeren sind betroffen – und so erkennt ihr sie
Entscheidend für euch sind die spezifischen Angaben auf der Verpackung. Prüft bitte, ob ihr das folgende Produkt zu Hause habt:
Bei Aldi
Name: „Bio Beerenmischung“ in der 300-Gramm-Packung.
Betroffene MHDs:
21.03.2028
22.03.2028
23.03.2028
Betroffene Chargennummern:
L220326 B3
L230326 N3
L230326 P3
L230326 B3
L240326 N3
Bei Netto
Name: „BioBio Beerenmischung“ in der 300-Gramm-Packung
Betroffenes MHD: 26.03.2028
Betroffene Chargennummer: L270326B3
Der Hersteller musste erst letztens eine ähnliche TK-Beerenmischung von Lidl zurückrufen – anscheinend sind aber auch Chargen für andere Discounter betroffen.
Noroviren können Magen-Darm-Erkrankungen mit Symptomen wie Brechdurchfall, Übelkeit und Kopfschmerzen auslösen. Insbesondere für kleine Kinder, Schwangere oder ältere Menschen können die Erkrankungen einen schweren Verlauf nehmen.
Packung bei Aldi, Lidl oder Netto gekauft? Das solltet ihr jetzt tun
Falls ihr eine der betroffenen Beerenmischungen besitzt, solltet ihr diese nicht mehr verzehren. Ihr könnt das Produkt in jeder Filiale von Aldi, Netto oder Lidl zurückgeben und bekommt den Kaufpreis erstattet. Die Vorlage eines Kassenbons ist dafür nicht erforderlich.
Andere Produkte oder Beerenmischungen mit anderen Haltbarkeitsdaten sind nach Angaben des Herstellers nicht betroffen. Die TK-Ware wurde allem Anschein nach in allen 16 Bundesländern verkauft – es ist also bundesweit Vorsicht geboten.