Yoo Ji-won (†25) stirbt nach Zusammenbruch beim Seoul Race
Die südkoreanische Langstreckenläuferin und Influencerin Yoo Ji-won ist beim Seoul Race 2026 zusammengebrochen und später im Krankenhaus gestorben. Der medizinische Notfall ereignete sich am Sonntag, den 11. Oktober, während des Halbmarathons durch das Zentrum von Seoul. Yoo Ji-won verlor nur rund 500 Meter vor der Ziellinie das Bewusstsein.
Helfer begannen am Ort des Zusammenbruchs unmittelbar mit Wiederbelebungsmaßnahmen und brachten die Läuferin in ein nahegelegenes Krankenhaus. Dort starb die 25-Jährige trotz der medizinischen Versorgung. Eine offizielle Todesursache haben die zuständigen Stellen bislang nicht bestätigt.
Seoul Race 2026: Zusammenbruch bei Kilometer 20,6
Yoo Ji-won brach um etwa 8.49 Uhr bei Kilometer 20,6 zusammen. Damit hatte sie den größten Teil der 21,1 Kilometer langen Halbmarathon-Distanz bereits zurückgelegt. Das Organisationskomitee des Seoul Race informierte die Teilnehmenden am Folgetag über den Todesfall und sprach der Familie der Läuferin sein Mitgefühl aus.
Das englischsprachige Nachrichtenportal „The Korea Herald“ berichtet, dass das Komitee die Umstände des Vorfalls prüfen und erforderliche weitere Schritte einleiten will. Die Untersuchung läuft noch, weshalb sich keine belastbaren Aussagen über den gesundheitlichen Hintergrund des Notfalls treffen lassen.
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Yoo Ji-won verband Spitzenleistungen mit Forschung
Yoo Ji-won gehörte in Südkorea zu den bemerkenswerten Persönlichkeiten der Amateur-Laufszene. Die 2001 geborene Athletin begann erst 2022 mit dem Langstreckenlauf, entwickelte sich jedoch in kurzer Zeit sportlich weiter. Parallel arbeitete sie als Nachwuchsforscherin am Korea Advanced Institute of Science and Technology – kurz KAIST – und befasste sich dort mit KI-Halbleitern.
Die „Resonate“ schreibt, dass Yoo Ji-won beim Seoul-Marathon am 15. März 2026 eine Zeit von 2:56:32 Stunden erzielte. Mit dieser Zeit blieb sie bei ihrem Marathon unter der Drei-Stunden-Marke – eine besondere Leistung im Amateurbereich. Zuvor gewann sie außerdem die Masters-Wertung über zehn Kilometer beim Gunsan-Saemangeum-Marathon.
Über ihre Social-Media-Kanäle gab Yoo Ji-won Einblicke in ihren Alltag zwischen Forschungsarbeit und Training. Damit erreichte sie nicht nur Menschen aus der Lauf-Community, sondern auch Interessierte aus Wissenschaft und Technologie. Ihre sportlichen Erfolge und ihr akademischer Weg prägten das Bild einer jungen Frau, die sich in zwei anspruchsvollen Bereichen engagierte.
Freunde widersprechen Gerüchten nach Yoo Ji-wons Tod
Nach dem Zusammenbruch kursierten in sozialen Netzwerken widersprüchliche Behauptungen über Yoo Ji-wons Zustand. Darunter befand sich die Aussage, sie habe das Krankenhaus nach einer Behandlung wieder verlassen. Menschen aus ihrem persönlichen Umfeld widersprachen dieser Darstellung und baten darum, unbestätigte Informationen nicht weiterzuverbreiten.
Die „BILD“ schildert, dass eine Bekannte klarstellte, Yoo Ji-won habe sich nach dem Zusammenbruch durchgehend im Krankenhaus befunden. Auch eine enge Freundin appellierte an die Öffentlichkeit, die Privatsphäre der Angehörigen zu respektieren und den Fokus auf das Leben der Verstorbenen zu legen.
Das fällt besonders ins Gewicht, weil die Todesursache weiter ungeklärt ist. Spekulationen über mögliche Auslöser greifen daher zu kurz und können die Familie zusätzlich belasten. Fest steht: Der Tod der jungen Läuferin hat die koreanische Lauf- und Wissenschaftscommunity tief getroffen.
Yoo Ji-wons Tod erschüttert die Laufszene
Yoo Ji-won starb nach einem Zusammenbruch beim Seoul Race kurz vor dem Ende des Halbmarathons. Einsatzkräfte reagierten sofort, konnten ihr Leben jedoch nicht retten. Die zuständigen Stellen untersuchen den Vorfall, während die Todesursache offenbleibt.