DAX +0,52 % 25.493,20 Pkt 17:14:12 MDAX +0,52 % 32.274,90 Pkt 17:14:11 Euro Stoxx 50 -0,57 % 6.253,52 Pkt 17:14:00 Dow Jones -0,55 % 51.925,05 Pkt 17:29:11 S&P 500 -0,61 % 7.368,08 Pkt 17:29:11 Nasdaq -1,31 % 24.606,43 Pkt 17:28:57 Nikkei -1,49 % 61.434,19 Pkt 08:45:03 Gold +0,71 % 4.065,10 USD 17:19:07 Silber -0,13 % 57,22 USD 17:19:02 Brent +7,98 % 90,80 USD 17:18:43 WTI +7,49 % 85,20 USD 17:19:10 Bitcoin +0,19 % 63.995,28 USD 17:29:10 EUR/USD +0,12 % 1,13830 USD 17:28:25 EUR/GBP +0,14 % 0,85660 GBP 17:29:10 EUR/CHF +0,20 % 0,93330 CHF 17:29:11 EUR/JPY +0,15 % 186,465 JPY 17:29:12

Zahl der Toten in Japan steigt auf mindestens 18

Allgemein

Nach dem schweren Erdbeben im Südwesten Japans ist die Zahl der Todesopfer auf 18 gestiegen. Premierministerin Sanae Takaichi teilte mit, Rettungskräfte suchten weiter nach Vermissten. Takaichi zufolge wurden zudem zahlreiche Menschen verletzt. Die Rettungsarbeiten dauerten über Nacht an. Das Erdbeben der Stärke 7,1 hatte am späten Dienstagnachmittag die Region Kumamoto auf der südlichen Hauptinsel Kyushu erschüttert. Ein Teil eines Einkaufszentrums stürzte offenbar infolge eines Gaslecks ein. Auf Luftaufnahmen mehrerer Medien waren enorme Schäden an dem Gebäude des Einkaufszentrums zu sehen, das sich ebenfalls in der Präfektur Kumamoto befindet. Zudem brach ein großer Schornstein einer Papierfabrik zusammen. Mehr als 260.000 Menschen wurde empfohlen, ihre Häuser zu verlassen, wie die japanische Behörde für Feuerwehr- und Katastrophenschutz mitteilte. Die meisten von ihnen leben in der Präfektur Kumamoto, weitere in der benachbarten Präfektur Nagasaki. Das betroffene Gebiet liegt rund 900 Kilometer südwestlich von Tokio. Zehntausende Haushalte ohne Strom In rund 46.000 Haushalten in der besonders schwer betroffenen Präfektur Kumamoto sei der Strom ausgefallen, hieß es weiter. Ein Güterzug in der Region sei außerdem entgleist, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete. Die Start- und Landebahnen am Flughafen Aso Kumamoto wurden bis auf Weiteres gesperrt. Wie Kyodo weiter mitteilte, wurden rund 40 Verletzte in ein Krankenhaus in Yatsushiro gebracht, etwa 50 weitere in ein Krankenhaus in Kumamoto. Zahlreiche große Unternehmen auf Kyushu stellten ihre Produktion am Dienstag vorübergehend ein, wollten den Betrieb am Mittwoch aber wieder aufnehmen. Die Regierung schickte Soldaten zur Verstärkung der Rettungskräfte in die Region. Eine vorübergehende Warnung vor einem ein Meter hohen Tsunami wurde wieder aufgehoben. Bis in den späten Abend kam es zu mehreren Nachbeben. Die nationale Wetterbehörde warnte auch für die kommenden Tage vor möglichen weiteren starken Erschütterungen in der Region. Zentrum des Bebens in zehn Kilometern Tiefe Das Zentrum des Bebens lag in der Region Kumamoto in einer Tiefe von zehn Kilometern. Kurz nach dem ersten Beben kam es auf der Insel Kyushu zu starken Nachbeben. Es gebe jedoch keine Unregelmäßigkeiten an Atomkraftwerken durch die starke Erschütterung, berichteten japanische Medien unter Berufung auf die Betreiber. Auf Autobahnen auf Kyushu seien mehrere Streckenabschnitte gesperrt worden, berichtete der Sender NHK. Der Bahnbetreiber JR Kyushu stellte den gesamten Zugverkehr ein, darunter auch die Hochgeschwindigkeitsverbindungen. 1.500 Erdbeben pro Jahr in Japan Japan ist eines der erdbebengefährdetsten Länder der Welt und liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring. Der Inselstaat mit 125 Millionen Einwohnern wird jedes Jahr von etwa 1.500 Erdbeben erschüttert. Die Region Kumamoto war vor zehn Jahren von einem ebenfalls schweren Erdbeben der Stärke 7,3 erschüttert worden. Damals kamen offiziellen Angaben zufolge 275 Menschen ums Leben.

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