Zahlreiche Sicherheitslücken gefixt: Schnell auf iOS 26.6 und Co. aktualisieren
Nachdem Apple am Montagabend iOS 26.6, macOS 26.6, iPadOS 26.6, watchOS 26.6, tvOS 26.6, visionOS 26.6 sowie eine neue HomePod-Software 26.6 vorgelegt hatte, sind nun auch die Hinweise zu den in den Updates gestopften Sicherheitslücken verfügbar. Die Liste ist einmal mehr enorm lang – vermutlich hat das auch damit zu tun, dass Sicherheitsforscher sowie Apple selbst inzwischen vermehrt KI-Werkzeuge einsetzen. Nutzer sollten schnell aktualisieren. Weiterlesen nach der Anzeige macOS und Safari macOS 26.6 alias Tahoe enthält allein über 160 CVE-Einträge aus nahezu allen Systembereichen. Betroffen sind Accounts, Kernel, CoreAudio / CoreMedia / CoreVideo, das Dateisystem, ImageIO, Siri, WebKit/Safari, der Screen Sharing Server sowie die WLAN-Funktion. Eine ganze Reihe der Bugs lässt sich auch aus der Ferne ausnutzen, um beispielsweise Apps zum Absturz zu bringen oder Kernel-Speicher zu korrumpieren. Vorliegende Berichte über bereits ausgenutzte Lücken gibt es offenbar nicht. Weiterhin führt Apple rund zwei Dutzend Lücken auf, für die noch keine näheren Details publiziert wurden, sondern nur die jeweiligen Entdecker. Apple hat auch Updates für macOS Sequoia (15.7.8) sowie Sonoma (14.8.8) bereitgestellt. Diese enthalten die Fixes aus macOS 26.6, aber wie üblich nicht alle. Weiterhin liegt Safari 26.6 einzeln für macOS Sonoma und macOS Sequoia zum Download vor, es ist ansonsten Teil von macOS 26.6. Es behebt eine Reihe von Lücken in WebKit sowie der Browser-App selbst, darunter mehrere schwerwiegende. iOS, iPadOS, watchOS, tvOS und visionOS iOS und iPadOS 26.6 beheben etwas weniger Lücken als macOS 26.6 und Co., es sind aber auch hier über 90 CVE-Einträge. Hinzu kommt ein knappes Dutzend nicht näher ausgeführter Sicherheitsprobleme samt Credis. Auch bei iOS und iPadOS 26.6 nennt Apple keine bekannten Berichte über Exploits, aber auch hier sind aus der Ferne ausnutzbare Sicherheitslöcher gestopft worden. Betroffen sind unter anderem Kernel, mDNSResponder, Libnotify, Model I/O, Sandbox-Profile und WebKit. Teile der Bugs sind – falls betroffen – auch in visionOS 26.6, tvOS 26.6 und watchOS 26.6 geschlossen worden. Auch hier nennt Apple keine Berichte über Exploits. Ältere Versionen von iOS und iPadOS hat Apple bislang nicht mit Aktualisierungen versorgt. Weiterlesen nach der Anzeige Empfohlener redaktioneller Inhalt Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.