„Zahlungsfehler“ bei Amazon ist aktuell ein Warnsignal für alle Bürger
ruhr24
Service
Rückrufe & Warnungen
„Zahlungsfehler“ bei Amazon ist aktuell ein Warnsignal für alle Bürger
Von: Magnus Hoppe
Uns auf Google folgen
Viele Amazon-Kunden dürften sich schon auf den Black Friday freuen. Probleme mit der Prime-Mitgliedschaft kommen da ungelegen, enttarnen sich aber oft als Betrugsversuch.
Dortmund – Ein kurzer Blick ins Postfach und plötzlich steht die Prime-Mitgliedschaft auf der Kippe? Wer aktuell eine E-Mail zu einem angeblichen „Zahlungsfehler“ bei Amazon erhält, sollte stutzig werden: Dahinter steckt eine Phishing-Masche, vor der die Verbraucherzentrale (VZ) warnt.
Amazon-Phishing: Betrüger drohen mit dem Ende der Prime-Mitgliedschaft
Am 20. Oktober, also knapp einen Monat vor dem Black Friday am 27. November, hat die VZ die gefälschte E-Mail in ihren Phishing-Radar aufgenommen. Die Betrüger behaupten in der Nachricht, dass sich die aktuelle Gebühr für die Prime-Mitgliedschaft nicht habe abbuchen lassen.
Empfänger sollen laut E-Mail deshalb ihre Zahlungsinformationen über einen Link prüfen und aktualisieren, damit die Mitgliedschaft ohne Unterbrechung weiterläuft. Unterzeichnet ist die Phishing-Mail mit „Amazon.de Kundenservice“ (Alle Warnungen für Verbraucher direkt aufs Smartphone – jetzt RUHR24 bei WhatsApp folgen!).
Warnung vor Phishing-Mail im Namen von Amazon: So sieht die Nachricht aus
Mit dem Hinweis auf den fehlgeschlagenen Zahlungseinzug setzen die Betrüger ihre Opfer gezielt unter Druck. Auffällig ist zudem die persönliche Anrede mit Namen. Davon sollten sich Empfänger nicht verunsichern lassen, raten die Verbraucherschützer. So sieht die Phishing-Mail aus:
Diese Anzeichen verraten die Phishing-Mail im Namen von Amazon
Mehrere Merkmale entlarven laut der VZ die Fälschung:
Fehlendes Logo: Die E-Mail enthält kein Amazon-Logo, das Layout wirkt unseriös.
Absenderadresse: Auch die Adresse des Absenders ist unseriös und lässt sich nicht Amazon zuordnen.
Drohung: Die Betrüger setzen Kunden unter Druck und drohen mit einer Unterbrechung der Mitgliedschaft.
Link: Empfänger sollen ihre Zahlungsdaten über einen Link in der E-Mail aktualisieren.
Nicht jede Phishing-Mail ist so leicht zu durchschauen. Kriminelle imitieren häufig Logo, Farben und Schriftarten bekannter Unternehmen, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Der Link führt dann meist auf eine gefälschte Webseite, über die Betrüger persönliche Daten abgreifen.
Amazon zählt dabei zu den Unternehmen, deren Namen Betrüger besonders oft als Absender missbrauchen, schreibt die Verbraucherzentrale Hamburg. Doch nicht nur im E-Mail-Postfach lauern Gefahren. Einige Bürger erhalten derzeit betrügerische Anrufe vom „Krankenhaus“.
So schützen sich Amazon-Kunden vor der aktuell kursierenden Phishing-Mail
Diese Schritte empfehlen die Verbraucherzentralen:
Nicht klicken: Empfänger sollten keinesfalls auf den Link in der E-Mail klicken.
Wahrscheinlichkeit prüfen: Besteht überhaupt eine Prime-Mitgliedschaft? Wie nimmt Amazon sonst Kontakt auf?
Konto selbst kontrollieren: Hinweise ausschließlich über die offizielle Amazon-App oder die bekannte Internetseite prüfen. Die Adresse dafür direkt in den Browser eintippen.
E-Mail aussortieren: Die Phishing-Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner verschieben.
Klicke hier und füge RUHR24 als deine bevorzugte Quelle bei Google Search 🔎 hinzu.