„ZDF-Fernsehgarten“: Peter Maffay wird von seinem Sohn Yaris geehrt
Am heutigen Sonntag (6. September) wird ab zwölf Uhr der „ZDF-Fernsehgarten“ (ZDF) ausgestrahlt. Unter dem Motto „Powergarten“ begrüßt Gastgeberin Andrea Kiewel (61) in ihrer rund zweistündigen Open-Air-Show Stars wie Sänger Angelo Kelly (44), Ballermann-Star Buddy (49, „Ab in den Süden“) sowie die Boyband „Blue“ („All Rise“).
Ebenfalls auf dem Mainzer Lerchenberg zu Gast ist Yaris Makkay (22), der als Rocksänger in die Fußstapfen seines berühmten Vaters Peter Maffay (77) tritt. Er wird den bewegenden Song „Papa“ zum Besten geben, in dem er über das schwierige Verhältnis zu seinem Vater singt. Doch was sagt der eigentlich zu dieser musikalischen Verarbeitung seines Sohnes? BUNTE.de traf Maffay bei der „Goldenen Henne“ in Leipzig. Dort verriet er: „Ich freue mich, dass er das macht. Es ist ein schönes Gefühl. Wir haben ein sehr schönes Verhältnis, wir beide.“
Peter Maffay fand Song über sich „überraschend“
Maffay weiter: „Ich hoffe, dass er das schafft, was er sich vorgenommen hat. Aber ich habe den Eindruck, dass er gut dabei ist und sich sehr bemüht.“ Der Kult-Musiker kennt das Stück bereits und urteilt: „Es war sehr überraschend, aber es ist ein guter Song, und ich weiß, dass er einer guten Absicht entspringt. Er wollte mir damit eine Freude machen, und das ist ihm gelungen.“
Eine Zeile in dem Song lautet: „Ein Teil von dir klingt in allen meinen Liedern.“ Die „SZ“ fragte Yaris, ob er die Nachfolge seines Vaters antreten wolle. Seine Antwort: „Das habe ich nie versucht. Ich gehe meinen eigenen Weg. Aber es ist nicht schlimm, wenn sich ab und zu die Linien überkreuzen.“
Erhalte exklusiven Zugang zu allen wöchentlichen Episoden unseres Video-Podcasts „BUNTE Tüte“.
Yaris schämt sich nicht für seinen Vater
Dabei gibt Yaris in dem Gespräch mit der „SZ“ zu, dass er früher musikalisch nicht mit seinem Vater in Verbindung gebracht werden wollte: „Am Anfang war ich als Musiker stur auf der Schiene: 'Alles, was in seine Richtung geht, das mache ich nicht.' Bis ich realisiert habe: 'Ey, ich schäme mich nicht für meinen Vater. Ich bin im Gegenteil stolz auf ihn. Warum soll ich es verleugnen?' Jetzt finde ich es schön, wenn ich ihn in meinen Songs wiedererkenne.“