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ZDF verrät, wie es nach Alexander Helds Tod mit „München Mord” weitergeht

Unterhaltung

Die Nachricht vom Tod des Schauspielers Alexander Held sorgte für große Bestürzung, nicht nur bei seinen Kolleginnen und Kollegen, sondern auch bei seinem treuen Fernsehpublikum. Wie es heißt, starb der gebürtige Münchner am 12. Mai im Alter von 67 Jahren nach kurzer Krankheit. Genauer ausgeführt wurden die Hintergründe zu Helds Tod nicht. Sicher ist, dass er eine große Lücke im deutschen Fernsehen hinterlassen wird. Besonders die beiden ZDF-Reihen „München Mord“ und „Stralsund“ hatte er mit seinem besonderen Spiel geprägt. Viele Fans der Reihen dürften sich daher fragen, wie es damit nach Alexander Helds Tod weitergehen wird. Alexander Held ist noch zweimal als Ludwig Schaller im ZDF zu sehen In Bezug auf eines der beiden Formate verriet das ZDF nun auf Nachfrage: „Die Samstagskrimireihe 'München Mord' wird fortgesetzt. Das ZDF zeigt am 22. August 2026 sowie voraussichtlich Ende des Jahres zwei weitere Folgen, in denen Alexander Held noch mitwirkte. Für zwei weitere, bereits geplante Folgen beginnen im Herbst dieses Jahres die Dreharbeiten mit Bernadette Heerwagen und Marcus Mittermeier.“ Allem Anschein nach wird die Figur des schrulligen Kommissars Ludwig Schaller, die Alexander Held so herrlich perfektioniert hatte und die gerne als die Rolle seines Lebens bezeichnet wurde, zumindest zunächst nicht ersetzt werden. ANZEIGE ANZEIGE Alexander Held auf den Spuren von Freddie Mercury In seinem am Samstag, 22. August, ausgestrahlten vorletzten „München Mord“-Einsatz mit dem Titel „Die Stadt, die es nicht gibt“ zieht Alexander Held noch einmal alle Register seines Könnens und schlüpft dabei sogar kurzzeitig in die Rolle der Musikikone Freddie Mercury. Der Queen-Sänger hatte in den frühen 80er-Jahren nämlich eine wilde Zeit in der bayerischen Landeshauptstadt erlebt. Genau in diese Zeit tauchen Schaller und seine Kollegen Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen) und Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier) bei ihren Mordermittlungen ein. Das Opfer, die junge Nora, war nämlich auf ihrer eigenen 80er-Jahre-Party ermordet worden. Die Seniorin Thekla Weingärtner (Beatrice Richter), eine Freundin Noras, verrät den Ermittlern, dass die junge Frau kürzlich von ihrer Mutter deren Villa geerbt habe. In Verdacht gerät daher nicht nur der letzte Lebensgefährte der Mutter, sondern auch der Mann, der nun seinerseits Nora beerben soll. Doch auch andere Personen könnten durchaus ein Motiv gehabt haben - sie alle waren von Nora enttäuscht worden. Während Schaller bei den Ermittlungen auf einen Zusammenhang mit Freddie Mercury stößt, trifft der Draufgänger Harald auf eine Liebschaft aus einen eigenen wilden 80er-Jahren und versinkt daraufhin in Nostalgie. Spätestens wenn das liebgewonnene Trio dann in die „Bohemian Rhapsody“ einstimmt, wird einem schmerzhaft bewusst, wie sehr man Schaller, diesen besonderen Charakter, und seinen Darsteller vermissen wird. Der letzte „München Mord“-Film mit Alexander Held in seiner Paraderolle wird den Titel „Das Recht auf Glück“ tragen. Wie geht es mit dem „Stralsund“-Krimi weiter? Wie es mit der Krimireihe „Stralsund“ weitergeht, ist nicht bekannt. Einen letzten Film hatte Alexander Held noch abgedreht. Wann „Dunkle Tiefen“ ausgestrahlt wird, steht allerdings ebenfalls noch nicht fest. Von Susanne Bald

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