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"Zehn Mann müssen laufen, damit er mitspielen kann!" Uli Hoeneß lässt mit Aussagen zu Lionel Messi aufhorchen

Sport

Für Uli Hoeneß (74) ist Lionel Messi "der Allergrößte", doch sein Abschied aus der argentinischen Nationalmannschaft wurde laut des Bayern-Patrons auch allmählich Zeit.

"Ich finde es total richtig, dass er jetzt aufhört", sagte Hoeneß in Hamburg, wo er von der Sport Bild für seine Lebenswerk geehrt wurde: "Auf die Dauer macht es natürlich keinen Sinn, dass zehn Mann laufen müssen, damit er mitspielen kann."

Am Montag hatte Messi seine Karriere in der Nationalmannschaft für beendet erklärt. "Es war eine Entscheidung, die wehtat - und die mir auch jetzt noch tief im Inneren wehtut -, aber ich verstehe, dass die Zeit dafür gekommen ist", schrieb Messi in einem hochemotionalen Text. "Ich habe es immer geliebt, bei der Nationalmannschaft zu sein. Ich habe immer alles gegeben und jetzt habe ich nichts mehr zu bieten - und außerdem kommen großartige junge Spieler nach, die ihren Platz verdient haben."

"Ich schwöre euch, ich habe immer alles gegeben – nicht nur in den letzten Jahren, in denen wir alles gewonnen haben, sondern auch davor", führte Messi aus: "Ich habe immer gekämpft und mich für dieses Trikot verausgabt, um euch Freude zu schenken und euch durch den Fußball stolz darauf zu machen, Argentinier zu sein." Nach dem Tod seines Vaters - Jorge Messi war am 8. August verstorben - sei er "noch überzeugter als zuvor", dass sein Rücktritt richtig sei.

Für die Albiceleste lief der Zauberfuß in 207 Länderspielen auf, erzielte dabei 125 Tore. Höhepunkt der Messi-Ära war der Gewinn des WM-Titels 2022 in Katar, zuletzt führte der 39-Jährige Argentinien noch einmal ins Finale gegen Spanien. Das Endspiel ging 0:1 nach Verlängerung verloren, während des Turniers kam Kritik an Messi auf, dass dieser nicht mehr genügend für die Mannschaft arbeiten würde.

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