DAX -1,18 % 26.128,36 Pkt 18:00:00 MDAX -1,92 % 31.839,83 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,95 % 6.468,17 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,60 % 53.407,54 Pkt 18:26:45 S&P 500 -1,02 % 7.706,00 Pkt 18:26:45 Nasdaq -1,39 % 26.357,10 Pkt 18:26:44 Nikkei -2,54 % 67.460,73 Pkt 08:45:03 Gold +0,10 % 4.422,00 USD 18:16:44 Silber -3,09 % 64,08 USD 18:16:44 Brent +0,72 % 91,52 USD 18:16:37 WTI -0,04 % 84,47 USD 18:16:39 Bitcoin +0,27 % 64.683,39 USD 18:26:37 EUR/USD +0,11 % 1,15870 USD 18:25:55 EUR/GBP +0,08 % 0,85510 GBP 18:26:44 EUR/CHF -0,06 % 0,93990 CHF 18:26:42 EUR/JPY +0,30 % 184,834 JPY 18:26:44

Zehn Menschen bei russischen Angriffen im Gebiet Charkiw getötet

Allgemein

In der Ukraine sind bei einem russischen Raketenangriff nach Behördenangaben im Gebiet Charkiw mindestens zehn Menschen getötet worden. In Petschenihy rund 55 Kilometer östlich von Charkiw seien acht Menschen verletzt worden, teilte der Gouverneur Oleh Synjehubow bei Telegram mit. Es sei zivile Infrastruktur beschädigt worden, darunter zehn Privathäuser, ein Café und Geschäfte. Russland griff zuletzt verstärkt mit Marschflugkörpern und Raketen an, da es der ukrainischen Armee nach Regierungsangaben an modernen Flugabwehrraketen mangelt. Russische Drohnen können hingegen nach ukrainischer Darstellung gut bekämpft werden. Die ukrainische Luftwaffe kündigte in der vergangenen Woche an, die Zahl der von Russland verwendeten und durch die Ukraine abgefangenen Raketen nicht mehr regelmäßig zu erwähnen. Vermutlich soll dies Rückschlüsse auf das eigene Abwehrraketenarsenal erschweren. Russland meldet mehr als 600 ukrainische Drohnen Auch die Ukraine, die sich seit knapp viereinhalb Jahren gegen den russischen Angriffskrieg wehrt, griff in der Nacht erneut an. Moskau und die umliegende russische Hauptstadtregion wurden massiv mit Drohnen attackiert. Nach Darstellung des Moskauer Bürgermeisters Sergej Sobjanin flogen 620 Drohnen in Richtung der Hauptstadtregion. Ein Großteil sei bereits auf dem Weg, etwa 180 Drohnen dann im Raum Moskau von der Luftverteidigung zerstört worden. Der Betrieb der Hauptstadtflughäfen wurde zeitweise eingestellt. Sobjanin teilte nicht mit, ob und wie viele Drohnen ihre Ziele erreichten. Offenbar erneut Wildberries-Lager getroffen Der Gouverneur der Hauptstadtregion, Andrej Worobjow, teilte mit, dass erneut ein Lagerhaus des Logistikkonzerns Wildberries getroffen worden sei. Ein durch den Drohnentreffer ausgelöstes Feuer sei bereits wieder gelöscht worden. Zudem seien Wohnhäuser, Geschäfte und ein Kraftwerk beschädigt worden, so Worobjow via Telegram. Details nannte er nicht. Die Ukraine wirft dem Online-Versandhändler Wildberries vor, russischen Soldaten und der russischen Armee Ausrüstung zu liefern - auch Drohnenbauteile. In den vergangenen Wochen schlugen Drohnen in einer Reihe von Lagerhäusern ein und lösten teils Großbrände aus. Dies schädigt auch kleinere russische Unternehmen, die ihre Waren via Wildberries vertreiben. Britische Drohnen eingesetzt? Ein Bericht der Sunday Times hat unterdessen für Verstimmungen zwischen den Regierungen in Moskau und London gesorgt. Die britische Zeitung hatte geschrieben, zwei von britischen Unternehmen hergestellte und an die Ukraine gelieferte Drohnen seien bei Angriffen auf militärische und industrielle Ziele in Russland eingesetzt worden. Die russische Botschaft in London drohte daraufhin mit "Konsequenzen". Das Vereinigte Königreich werde sich für die militärische Zusammenarbeit mit der Ukraine "verantworten" und einen "Preis" zahlen müssen. Ein britischer Regierungssprecher wies die Drohungen zurück und betonte, dass sein Land die Ukraine weiter unterstützen werde. Das Vereinigte Königreich steht seit Beginn des russischen Angriffskriegs fest an der Seite der Ukraine.

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