DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.447,15 USD 07:18:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Zehntausende feiern am CSD-Wochenende in Frankfurt

Nation

Zum Ausklang des Frankfurter CSD wurde am Sonntag noch einmal gefeiert – unter anderem mit einem Straßenfest am Main, zwischen Eisernem Steg und Untermainbrücke. Am Nachmittag stand außerdem ein Ökumenischer Gottesdienst im Kaiserdom auf dem Programm, zum Gedenken für die an AIDS-Verstorbenen. Zu dem viertägigen Fest unter dem Motto "Demokratie braucht keine Alternative" hatten die Veranstalter mit insgesamt 150.000 Besucherinnen und Besuchern gerechnet. Allein am Samstag, mit der großen Parade als Höhepunkt, nahmen 15.000 bis 17.000 Menschen teil, sagte eine Polizeisprecherin: rund 5.000 mehr als erwartet. Mehr angemeldete Gruppen als jemals zuvor Für die Parade hatten sich 120 Gruppen angemeldet und damit mehr als im Vorjahr, wie die Veranstalter mitteilten. Es könnte in diesem Jahr der größte CSD werden, den es in Frankfurt bisher gab: Zumindest gemessen an der Anzahl der Wagen, die bei der Demonstration teilnehmen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollten mit dem Demozug durch die Innenstadt auf die Rechte, Gleichberechtigung und Sichtbarkeit von LSBTIQ+-Menschen aufmerksam machen. Nach Angaben der Polizei verlief die Parade ohne Zwischenfälle - anders als dich Nacht davor. Queerfeindliche Angriffe in der Innenstadt In der Nacht auf Samstag gab es in Frankfurt queerfeindliche Übergriffe. Demnach wurde zunächst ein 62-Jähriger im Allerheiligenviertel an einem Kiosk angegriffen und verletzt, als er mit seinem Partner Händchen haltend unterwegs war. Ein Unbekannter soll den Mann unter Verweis auf dessen sexuelle Orientierung mit einer Glasflasche ins Gesicht geschlagen haben. Glasflaschen auf queere Szenebar geworfen Wenig später wurden aus einer Gruppe heraus mehrere Glasflaschen auf eine queere Szenebar in der Alten Gasse geworfen. Verletzt wurde dabei niemand, es entstand jedoch Sachschaden. Nach dem Flaschenwurf konnte ein 21-Jähriger festgenommen werden. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen und prüft einen queerfeindlichen Hintergrund. Innenminister Roman Poseck (CDU) nannte die Angriffe im Vorfeld der CSD-Parade "erschreckend". "Der Christopher Street Day ist ein starkes Zeichen für die Vielfalt unserer Gesellschaft und für das Recht jedes Menschen, frei und ohne Angst so zu leben, wie er ist." Umso mehr schmerze es, dass queere Menschen weiterhin Anfeindungen, Hass und Gewalt erleben. Parallel fanden andere Demos in Frankfurt statt Da auch eine Pro-Palästina- und eine Pro-Israel-Demonstration mit mehreren hundert erwarteten Teilnehmern stattfanden, gab es Verkehrsbehinderungen in der Frankfurter City, wie die Polizei mitteilte. Nach ersten Schätzungen der Polizei nahmen an der Pro-Palästina-Demo rund 250 Menschen teil, an der Pro-Israel-Veranstaltung rund 150.

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