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Zendaya in der Kritik: Sie trägt 3.000 Jahre alte Ohrringe

Allgemein

Für die Promotour zu Christopher Nolans (55) neuem Film Die Odyssee sorgt Zendaya (29) derzeit nicht nur mit ihren mythologisch inspirierten Outfits für Gesprächsstoff – sondern auch mit einem besonders außergewöhnlichen Accessoire. Bei einem Pressetermin in London kombinierte die Schauspielerin ein weißes Kleid des französischen Modehauses Jacquemus mit Ohrringen des Londoner Juweliers Glenn Spiro, die aus rund 3.000 Jahre alten Goldmedaillons gefertigt wurden. Die Medaillons stammen aus dem sogenannten Ziwiye-Schatz, einer bedeutenden Sammlung aus der Mederzeit des 7. Jahrhunderts v. Chr., und wurden laut CNN Ende der 1940er-Jahre im Nordwesten Irans entdeckt. Die historischen Goldscheiben wurden von Spiro in 18-karätiges Gelbgold mit Diamanten eingefasst und sind Teil seiner Kollektion "Materials of the Old World", in der historische Objekte zu modernem Schmuck verarbeitet werden. Das Schmuckunternehmen Barron London, das die Stücke später übernahm, betonte, die Medaillons seien durch eine einfache Krappenfassung befestigt worden, sodass die Originale weder verändert noch beschädigt wurden. Gegenüber CNN erklärte das Unternehmen zudem, die Ohrringe sollten an die lange Kunst- und Kulturgeschichte Irans erinnern – besonders in einer Zeit, in der das Land häufig vor allem im Zusammenhang mit politischen Konflikten wahrgenommen werde. In den sozialen Medien löste Zendayas Auftritt dennoch hitzige Diskussionen aus. Während manche die Präsentation der Artefakte lobten und sie als eine Art Hommage an das kulturelle Erbe werteten, forderten andere, die Medaillons gehörten in Museen oder zurück in ihr Herkunftsland. "Kulturelles Erbe ist kein Modeaccessoire", schrieb ein Nutzer.

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