DAX +1,09 % 26.423,87 Pkt 12:19:30 MDAX +0,06 % 32.449,75 Pkt 12:19:30 Euro Stoxx 50 +0,36 % 6.547,19 Pkt 12:19:30 Dow Jones -0,57 % 54.036,93 Pkt 22:50:36 S&P 500 +0,44 % 7.757,64 Pkt 22:50:24 Nasdaq +1,24 % 26.690,62 Pkt 23:15:59 Nikkei +2,08 % 66.970,22 Pkt 08:45:03 Gold +0,06 % 4.402,20 USD 12:24:25 Silber +1,15 % 64,23 USD 12:24:03 Brent +0,67 % 84,11 USD 12:24:18 WTI +0,52 % 78,59 USD 12:24:26 Bitcoin +0,20 % 64.973,80 USD 12:34:27 EUR/USD +0,31 % 1,15610 USD 12:34:22 EUR/GBP -0,05 % 0,85610 GBP 12:34:29 EUR/CHF -0,23 % 0,93400 CHF 12:34:28 EUR/JPY +0,53 % 183,507 JPY 12:34:30

Zentimetergenau orten: UWB-Devboard mit ESP32-S3 und Touchscreen für 60 Dollar

Technologie

Makerfabs hat mit dem MaTouch ESP32-S3 MaUWB ein Entwicklungsboard vorgestellt, das ein UWB-Modul mit einem 3,95 Zoll großen TFT-Touchscreen (480 × 320 Pixel) kombiniert. Als Steuerzentrale dient ein ESP32-S3 mit 16 MByte Flash-Speicher und 8 MByte PSRAM, dazu WLAN und Bluetooth LE 5. Weiterlesen nach der Anzeige Der Funkteil basiert auf dem hauseigenen MaUWB-DW3000-Modul mit Qorvos DW3000-Transceiver, nutzt den Ultra-Wideband-(UWB-)Kanal 5 (6,5 GHz) mit 850 Kbit/s oder 6,8 Mbit/s und unterstützt bis zu acht Anker und 64 Tags. MicroSD-Slot, zwei USB-C-Ports und ein Anschluss für Lithium-Polymer-Akkus samt Ladeschaltung machen das Board zum mobilen Ortungsterminal. Trilateration auf dem Touchscreen Der Clou: Die Koordinaten von drei fest montierten UWB-Ankern gibt man direkt auf dem Touchscreen ein, anschließend berechnet das Board per Trilateration die eigene Position und zeigt sie samt Distanzen zu den Ankern live an. Programmiert wird in der Arduino-IDE; Makerfabs liefert auf GitHub Beispiele auf Basis von LVGL, die Anker/Tag-Konfiguration erledigt ein Windows-Tool über die serielle Schnittstelle. Das Board kostet knapp 60 US-Dollar. Die drei Anker (etwa Makerfabs MaUWB Direct für je rund 43 US-Dollar) kommen allerdings noch dazu. Empfohlener redaktioneller Inhalt Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes YouTube-Video (Google Ireland Limited) geladen. 2002 freigegeben, 2019 durchgestartet UWB selbst ist ein alter Bekannter: Die US-Behörde FCC gab den Impulsfunk bereits 2002 für die kommerzielle Nutzung frei, doch erst Apple verhalf der Technik 2019 mit dem U1-Chip im iPhone 11 zum Durchbruch – Samsung und Google zogen nach. Weil UWB Distanzen über Signallaufzeiten misst, ortet es auf 10 bis 30 Zentimeter genau, wo Bluetooth nur grob schätzt.

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