Zimmer auf dem Oktoberfest ohne Matratze
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Schlagerstar Linda Hesse zahlt 400 Euro für Oktoberfest-Bett – und hat nicht mal eine Matratze
Von: Robin Dittrich
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Linda Hesse zahlt 400 Euro für ein Hotelzimmer beim Oktoberfest – und legt sich dafür auf den blanken Lattenrost. Was das über Münchens Wiesn-Preise aussagt.
München – Im Dirndl und mit guter Laune – so erlebt Schlagerstar Linda Hesse das Oktoberfest. Doch ihr jüngster Instagram-Post zeigt eine andere Seite der Wiesn: Die Schlagersängerin buchte ein Hotelzimmer für 400 Euro pro Nacht – und fand darin kein Bett mit Matratze vor. In ihrem Video, das auch die ARD Schlagerwelt teilt, dreht sie eine kleine Zimmer-Tour, klappt am Ende ein Wandbett herunter und legt sich auf den blanken Lattenrost.
Ihr Kommentar mit trockenem Humor: „Ein Glück, ich hab das letzte Zimmer in München bekommen. Hat auch nur schlappe 400€ gekostet. Ach schön, das Zimmer mit Matratze war ausverkauft. Servus.“ Ihre Follower reagierten begeistert – zwischen Lachtränen und Mitleid. „War ein Schnapper“, schrieb einer. Ein anderer bot ihr kurzerhand das eigene Gästezimmer an.
Wiesn-Zeit ist immer extrem teuer – Hotelpreise steigen drastisch an
Was Linda Hesse mit Humor nimmt, ist für viele Wiesn-Besucher bitterer Ernst. Einfache Standardzimmer in Bahnhofsnähe an Wiesn-Wochenenden kosten zwischen 450 und 750 Euro – Frühstück nicht inbegriffen. Ein Hostel-Bett im Mehrbettzimmer, das in der Nebensaison 15 bis 25 Euro kostet, schlägt zur Festzeit mit 250 bis 300 Euro zu Buche. Airbnb-Wohnungen in der Maxvorstadt oder Ludwigsvorstadt liegen teils bei über 1.200 Euro pro Nacht. Im Schnitt steigen die Preise um das Fünffache. So teuer kann der Wiesn-Besuch daher für eine Familie sein.