Zinsen im Vergleich mit DKB und VW Bank
Die ING Deutschland verzinst Betriebsvermögen ab sofort mit maximal 2,20 Prozent für zwölf Monate. Wettbewerber wie DKB und Volkswagen Bank zahlen für Firmenfestgelder derzeit deutlich mehr. Wer als Unternehmen das Höchste herausholen will, sollte also vergleichen.
Seit dem 6. Juli 2026 bietet die ING für kleine und mittlere Unternehmen sowie Solo-Selbstständige Firmenfestgeld für drei, sechs oder zwölf Monate. Die Zinssätze reichen dabei von 1,60 bis 2,20 Prozent pro Jahr. Mit dem Festgeld ergänzt die Bank ihr Angebot im Business-Bereich.
So sieht das neue ING-Firmenfestgeld aus
Mit dem Business-Festgeld richtet sich die ING an kleine und mittlere Unternehmen sowie Solo-Selbstständige, von eingetragenen Kaufleuten bis zur GmbH. Das Konto lässt sich vollständig digital eröffnen, ist allerdings Kundinnen und Kunden vorbehalten, die ein Geschäftskonto oder ein Business-Extra-Konto bei der ING führen. Angelegt werden können pro Festgeldkonto zwischen 5.000 und 500.000 Euro. Nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit steht das Geld unmittelbar wieder zur Verfügung.
Die Zinsen im Vergleich
Im Marktvergleich landet die ING hinter anderen Anbietern mit deutscher Einlagensicherung. So bieten etwa die DKB wie auch die Volkswagen Bank mehr.
Quelle: Angaben der Anbieter; Stand: 6. Juli 2026
Wichtig für Sie als Unternehmen: Zinserträge aus einem Firmenfestgeld unterliegen nicht der Abgeltungsteuer wie bei Privatpersonen, sondern der Unternehmensbesteuerung. Diesen Punkt behandeln wir ausführlich im Biallo-Ratgeber zum Firmenfestgeld, in dem Sie auch die Zinsen weiterer überregionaler Anbieter samt zugelassener Rechtsformen finden.
Fazit: Bequem, aber renditeschwach im Marktvergleich
Das neue Firmenfestgeld der ING ist für bestehende Geschäftskunden eine praktische Sache. Kontoeröffnung digital, deutsche Einlagensicherung. Für die einen passt das. Wer Wert auf einen einzigen Anbieter und wenig Aufwand legt, findet hier ein entsprechendes Angebot.
Für die anderen zählt der Ertrag. Und da bleibt die ING hinter der Volkswagen Bank und meist auch hinter der DKB zurück. Für Firmengelder, die ohnehin ein Jahr festliegen sollen, kostet die Bequemlichkeit bares Geld. Ein Vergleich vor dem Abschluss lohnt sich deshalb in jedem Fall.
Deutlich interessanter als das Firmenfestgeld ist derzeit das Business-Tagesgeld der ING: Auf dem Business-Extra-Konto erhalten Neukunden aktuell für vier Monate 3,50 Prozent, danach gibt es einen variablen Zinssatz von derzeit 1,00 Prozent. Zum Vergleich: Die DKB zahlt ihren Geschäftskunden 1,50 Prozent pro Jahr aufs Tagesgeldkonto, bei der Volkswagen Bank gibt es 2,00 Prozent (Stand: 06. Juli 2026).