Zu viel Humor: „Resident Evil“ wird nach Test-Vorführungen geändert, um den Horror zu steigern
Schon in Kürze startet „Resident Evil“ in den deutschen Kinos. Für Regisseur Zach Cregger war die Neuverfilmung ein wahrer Drahtseilakt, der nach Testvorführungen feinjustiert wurde.
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Die Spannung steigt enorm: Bereits in wenigen Tagen wird mit „Resident Evil“ der nunmehr dritte Versuch in den Kinos starten, das kultige Videospiel endlich auch auf der großen Leinwand zu einer wahren Horrorperle werden zu lassen.
Schon als Zach Cregger als Regisseur angekündigt wurde, war mein Interesse geweckt – und das, obwohl mich sein Horror-Episodenfilm „Weapons – Die Stunde des Verschwindens“ nicht ganz so begeistern konnte wie noch „Barbarian“.
Creggers Horror-Debüt „Barbarian“ ist jetzt nach fast fünf Jahren endlich auch auf Disc erschienen. Über Amazon könnt ihr das limitierte Steelbook (4K-UHD+Blu-ray) zum Top-Preis für eure persönliche Heimkino-Sammlung kaufen.
Von Anfang an hatte Cregger kommuniziert, einen Film innerhalb der Welt von „Resident Evil“ drehen zu wollen und keine sklavische Eins-zu-eins-Umsetzung der Vorlage. Allerdings schien er sich ein wenig zu sehr in seinem eigenen Stil verloren zu haben, denn die ersten Testvorführungen zeigten auf, dass ein Element überhandnahm, wie er gegenüber The Hollywood Reporter verriet:
„Ich hatte festgestellt, dass die Leute den Film wirklich mochten, aber sie hielten ihn zugleich für zu lustig. Deshalb habe ich so viel Humor wie möglich herausgenommen. Daraufhin zeigte sich, dass das Publikum nicht nur den Film mehr genießen konnte, sondern ihn auch besser fand. Ein wenig Humor kann in einem Horrorfilm viel bewirken; und es gibt keinen einzigen unter den Witzen, die ich herausgenommen habe, den ich vermisse.“
Schon der finale Trailer zeigt, worauf sich das Publikum dieses Mal einstellen darf:
„Resident Evil“: Erste Reaktionen versprechen ein atemloses Horror-Spektakel
Offenbar haben diese Änderungen nach den Testvorführungen Wirkung gezeigt. Ausgewählte Personen durften bereits einen Blick in die ersten 30 Minuten werfen und zeigen sich online begeistert von der Stimmung, der Atmosphäre und der originellen Herangehensweise von Regisseur Cregger:
„Die ersten 30 Minuten von ‚Resident Evil‘ sind absolut wild. Zach Cregger hält euch mit seinen Schreckmomenten in Atem; und Austin Abrams’ chaotische und tollpatschige Art passt perfekt zur intensiven Stimmung des Films. Das spiegelt wirklich genau das Spielergebnis wider, das alle Gamer mit Survival-Horror-Titeln haben.“
„Habe die ersten 30 Minuten von ‚Resident Evil‘ gesehen und ich bin so begeistert davon. Zach Cregger schmeißt euch direkt in diese Welt hinein. Der Film ist frisch und originell sowie überraschend humorvoll. Austin Abrams ist die richtige Wahl für die Hauptrolle und das Gemetzel ist verdammt geil! Kann es kaum erwarten, den Rest zu sehen!“
„Mir wurden gerade die ersten 30 Minuten von ‚Resident Evil‘ gezeigt. Überraschend witzig. Hat mich sehr an ‚Barbarian‘ erinnert, was Zach Cregger betrifft. Fühlte sich wie seine eigene Version der Survival-Horror-Spiele an. Ich bin dabei, egal welche Verrücktheiten die nächste Stunde noch bereithält.“
Vor allem der Vergleich mit „Barbarian“ stimmt mich zuversichtlich, dass wir am 17. September 2026, wenn „Resident Evil“ hierzulande in den Kinos startet, eine echte Horror-Perle erleben werden.
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