Zuckerbergs Plan Mitarbeiter mit KI zu ersetzen, ging nach hinten los
10 Prozent seiner globalen Belegschaft kündigte Meta im Mai. Die Idee der Manager war, Tausende Stellen durch KI-Agenten zu ersetzen. Laut Reuters soll der radikale Plan, der intern „Project OT“ genannt wird, allerdings nicht aufgegangen sein.
Der Reuters-Recherche zufolge sollen Meta-Manager ursprünglich geplant haben, die Teams um bis zu 60 Prozent zu verkleinern. Nach den Kündigungen im Mai habe sich allerdings gezeigt, dass das zu ambitioniert war. Eine zweite Kündigungswelle, die später geplant war, wurde deshalb angeblich wieder abgeblasen.
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Schlechte Stimmung und Mehrarbeit
Die Kündigungen sollen sich etwa negativ auf die Stimmung der verbleibenden Teams ausgewirkt haben, wie aus Beiträgen in internen Firmenforen hervorgehe. Zuckerbergs Versprechen für bessere Snacks für den Rest konnten den Ärger nicht lindern.
Laut dem Bericht verursachten die neuen „KI-Kollegen“ zusätzliche Arbeit für die verbleibende Belegschaft: Mitarbeiter seien etwa damit sehr gefordert gewesen, Probleme zu beheben, die der starke Anstieg an KI-generiertem Code verursacht habe. Die Folge seien technische Probleme und Sicherheitsvorfälle gewesen. Für massiven Ärger sorgte auch, dass Meta seine KI trainieren wollte, indem es die Mitarbeiter mit Software überwachte. Der Arbeitgeber wollte alles damit erfassen, was diese tippten und anklickten.
Mitarbeiter verklagen Meta
26 Kollegen werfen ihrem Arbeitgeber Meta außerdem vor, eine interne KI-Plattform zur Auswahl der Gekündigten verwendet zu haben. Menschen mit Behinderungen habe es dabei überproportional getroffen, behaupten sie. Sie verklagen Meta deshalb jetzt.
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