DAX +0,68 % 25.584,26 Pkt 12:04:54 MDAX +0,54 % 30.449,84 Pkt 12:04:54 Euro Stoxx 50 -0,18 % 6.153,48 Pkt 12:04:45 Dow Jones +0,31 % 52.377,57 Pkt 21:48:23 S&P 500 +1,30 % 7.722,60 Pkt 21:48:15 Nasdaq +2,01 % 26.477,81 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,08 % 63.954,19 Pkt 07:45:03 Gold -0,40 % 4.058,20 USD 12:09:39 Silber -0,93 % 53,79 USD 12:08:46 Brent -2,27 % 111,30 USD 12:09:37 WTI +1,74 % 101,64 USD 12:09:50 Bitcoin +0,56 % 81.256,07 USD 12:19:51 EUR/USD -0,42 % 1,11270 USD 12:19:46 EUR/GBP +0,05 % 0,83770 GBP 12:19:54 EUR/CHF -0,15 % 0,92340 CHF 12:19:54 EUR/JPY -0,21 % 175,656 JPY 12:19:54

Zuckersteuer und Plastiksteuer: Mehr als 1000 neue Beamte benötigt

Nation

Bund setzt auf mehr Beamte

Diese Steuern erweisen sich als teures Unterfangen

Von t-online, reuters, pri

Aktualisiert am 06.10.2026 - 11:22 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Bundesregierung plant zwei neue Steuern. Für ihre Erhebung benötigt sie mehr als tausend zusätzliche Stellen.

Die schwarz-rote Koalition will zwei neue Abgaben einführen: eine Zuckersteuer auf gesüßte Getränke sowie eine Plastiksteuer auf Kunststoffverpackungen. Das geschätzte Steueraufkommen liegt bei mehr als 2,5 Milliarden Euro jährlich.

Doch für die Abwicklung der Steuerabgaben sind 1.046 zusätzliche Beamte nötig. Das berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf die Gesetzesvorlagen aus dem Bundesfinanzministerium.

Laut "Bild"-Zeitung sind für die Erhebung der Plastiksteuer 819 Stellen nötig, geschätzte Kosten rund 46 Millionen Euro pro Jahr. Für die Zuckersteuer sind rund 227 weitere Stellen vorgesehen; die jährlichen Personalkosten liegen bei etwa 28 Millionen Euro.

Verbraucher zahlen für Schneiders neue Steuer

Letztere hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vorerst gebremst. Nun muss Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) seinen Entwurf nachbessern.

Bei der Plastiksteuer will der Bund dauerhaft Einnahmen in Höhe des deutschen EU-Eigenmittelbeitrags für nicht recycelte Kunststoffverpackungen erzielen. Die Abgabe soll ab Mitte 2027 erhoben werden und 550 Euro je Tonne nicht recycelter Kunststoffverpackungen betragen. Laut Entwurf rechnet die Regierung für 2027 mit Einnahmen von 805 Millionen Euro. Ab 2028 sollen es rund 1,5 Milliarden Euro jährlich sein.

Für die Verbraucher könnte der Vorstoß aus dem Haus von Umweltminister Carsten Schneider (SPD) Mehrkosten beim täglichen Einkauf bedeuten. Die Bundesregierung geht davon aus, dass Unternehmen die zusätzlichen Kosten an ihre Kunden weitergeben könnten. So entspräche die neue Abgabe bei einem Joghurtbecher 0,28 Cent, bei einer großen PET-Flasche 1,93 Cent.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren