Zverev über aufgeheizte Stimmung vor US-Open-Finale: "Mir ist das egal"
Alexander Zverev spielt im US-Open-Finale gegen den Amerikaner Ben Shelton - und einen Großteil des Publikums. Was ihm vorher Ruhe gibt.
Alexander Zverev geht ohne Furcht vor einer aufgeheizten Stimmung durch knapp 24.000 Zuschauern in sein Endspiel gegen den Amerikaner Ben Shelton bei den US Open.
"Mir ist das egal. Ich spiele seit über zehn Jahren in Stadien, die manchmal gegen mich sind", sagte der 29-Jährige vor dem Finalduell im Arthur Ashe Stadium, der größten Tennisarena der Welt. "Ich bin es gewohnt, ich mag solche Atmosphären auch. Ich werde es auch irgendwo genießen und hoffentlich erfolgreich sein."
Zverev spielt am Sonntag um 20 Uhr deutscher Zeit (14 Uhr Ortszeit) um seinen zweiten Grand-Slam-Titel. Shelton könnte den ersten Titel eines männlichen Amerikaners bei einem der vier wichtigsten Turniere seit Andy Roddick 2003 feiern und darf auf die Unterstützung eines Großteils der Fans bauen.
"Für mich ist ein lautes und energiegeladenes Publikum immer toll, solange es fair ist und mich nicht mitten im Spiel unterbricht. Ansonsten genieße ich solche Atmosphären immer", sagte Zverev voller Vorfreude.
Zverev: Titel von French Open gibt Ruhe
Der Hamburger könnte den US-Open-Titel als zweiter männlicher deutscher Tennisprofi nach Boris Becker 1989 gewinnen. Zverev stand bereits vor sechs Jahren im Finale von New York, musste sich damals aber dem Österreicher Dominic Thiem geschlagen geben. Nur zwei Punkte fehlten ihm nach 2:0-Satzführung zum Triumph.
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