Zwei Männer in der Kernstadt von Hann. Münden erschossen
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Zwei Männer sterben nach Schusswechsel – Großeinsatz im Kreis Göttingen
Von: Stefan Rampfel, Michaela Pflug
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Zwei Männer sind im Außenbereich einer Pflegeeinrichtung in Hann. Münden am Samstagmorgen (12. September) nach Schusswaffengebrauch gestorben.
Hann. Münden – Bei den Verstorbenen handelt es sich nach ersten Erkenntnissen der Ermittler um zwei Brüder im Alter von 66 und 70 Jahren. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den genauen Umständen und Hintergründen aufgenommen.
Nach den derzeit vorliegenden Erkenntnissen suchte der 66 Jahre alte Mann aus Hann. Münden (Kreis Göttingen) seinen 70 Jahre alten Bruder am Morgen in der Pflegeeinrichtung in der Straße Am PLan auf. Im weiteren Verlauf kam es zu einem Schusswaffengebrauch, bei dem der 70-Jährige tödlich verletzt wurde. Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand fügte sich der 66-Jährige anschließend selbst eine tödliche Schussverletzung zu.
Großeinsatz im Kreis Göttingen – Zwei Tote nach Schüssen in Hann. Münden
Gegen 9.20 Uhr war die Polizei über zwei schwer verletzte Personen auf dem Gelände der Einrichtung informiert worden. Polizei und Rettungskräfte begaben sich daraufhin umgehend zum Einsatzort. Trotz eingeleiteter medizinischer Maßnahmen verstarben beide Männer noch vor Ort, teilt die Polizei mit.
Eine Schusswaffe wurde am Ereignisort aufgefunden und sichergestellt. Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen lässt sich der Geschehensablauf weitgehend rekonstruieren. Hinweise auf die Beteiligung weiterer Personen haben sich bislang nicht ergeben. Eine Gefahr für Bewohnerinnen und Bewohner, Beschäftigte oder die Bevölkerung bestand nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei nicht.
Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst befinden sich am Samstagvormittag weiterhin am Ereignisort. Die Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf und zu den Hintergründen wurden aufgenommen und dauern an. Vor zeigte sich, das Gelände ist abgesperrt, ein Sichtschutz an einer Freifläche nahe des Seniorenheims wurde errichtet.
Zur Betreuung von Familienangehörigen sowie Bewohnerinnen und Bewohnern der Pflegeeinrichtung wurden Notfallseelsorger hinzugezogen. Zu einem möglichen Motiv kann die Polizei zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Angaben machen.
Weitere Informationen liegen derzeit nicht vor.