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Zwei Tote bei Nidda: Acht Jugendliche saßen im Auto – Vater von 15

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Nach dem tödlichen Unfall mit acht Jugendlichen in einem Auto bei Nidda in Hessen dauern die Ermittlungen zum genauen Hergang an. Die Staatsanwaltschaft hat einen Gutachter beauftragt, der den genauen Unfallhergang klären soll. Während Angehörige und Freunde der Opfer Abschied nahmen, wurden neue Details zu der tödlichen Autofahrt bekannt.

Erstmals äußerte sich auch die Familie des 15-jährigen Nikita, der nach bisherigen Erkenntnissen am Steuer des weißen Mazda gesessen haben soll. Der Vater des Jungen zeigte sich in einem Bericht des TV-Senders RTL ratlos. Er könne sich „überhaupt nicht erklären“, warum sein Sohn das Auto genommen habe. Zudem habe der Jugendliche „keine Erfahrung am Steuer“ gehabt. Er habe auch nie heimlich oder gemeinsam mit seinem Vater Autofahren geübt.

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In einem von einer Cousine seiner Mutter gestarteten Spendenaufruf auf GoFundMe heißt es zudem: „In diesen schweren Stunden möchten wir nicht urteilen, nicht bewerten und keine Schuldfragen stellen.“ Zugleich betonen die Angehörigen: „Unsere Gedanken und unser tief empfundenes Mitgefühl gelten allen Menschen“, die von dem Unfall betroffen seien. „Zurück bleiben Familien, Angehörige und Freunde, für die nichts mehr so sein wird wie zuvor“.

Der Unfall hatte sich am 19. August auf einer Landstraße zwischen den Niddaer Ortsteilen Ober-Lais und Michelnau ereignet. In dem Mazda saßen insgesamt acht Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren. Das Auto prallte gegen einen für Markierungsarbeiten abgestellten Anhänger. Nikita und die 14-jährige Mitfahrerin starben, sechs weitere Jugendliche wurden verletzt. Auch zwei Bauarbeiter, die im Führerhaus eines Lkws saßen, wurden dabei verletzt.

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Nach RTL-Informationen sollen zwei der acht Jugendlichen im Kofferraum des weißen Mazda gesessen haben, um überhaupt noch in das Fahrzeug zu passen. Eine offizielle Bestätigung dafür liegt bislang nicht vor.

Mitfahrerin weiß noch nicht, dass Freunde tot sind

Zu den Überlebenden gehört laut dem Sender auch die 15-jährige Sophia. Nach Angaben ihrer Eltern liegt sie mit einem gebrochenen Arm und einem gebrochenen Bein in einem Krankenhaus in Offenbach. Eine weitere Überlebende ist die 15-jährige Nastia. Ihr Vater sagte RTL, er habe es bislang nicht übers Herz gebracht, seiner Tochter zu erzählen, dass zwei ihrer Freunde bei dem Unfall ums Leben gekommen seien. Nastia habe sich bei dem Unfall die Schulter gebrochen und die Hüfte ausgekugelt.

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Bei einer Gedenkveranstaltung ließen Freunde und Familienangehörige inzwischen Ballons in den Himmel steigen, berichtet RTL. „Ruht in Frieden. Wir haben euch lieb“, sollen enge Freunde der beiden Verstorbenen gesagt haben.

Auch in sozialen Netzwerken wurde um den 15-jährigen Nikita und die 14-jährige Mitfahrerin getrauert. „Wir werden immer an dich denken, Bruder“, schrieb ein Freund. Andere verabschiedeten sich mit den Worten „Wir vermissen dich, Bruder“ oder „Ruhe in Frieden, kleine Schwester“.

kami

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